Wzetti
Wzetti

Wzetti

Wzetti

Krefeld. Kein Taxi zu kriegen, Nieselregen, aber sieben Grad mild: So marschiert W.Zetti nach einer schmerzlosen Silvesterparty gegen 2 Uhr morgens heim. Durch die Fußgängerzone, durch das Hansa-Centrum, vorbei an heimatlosen, bisweilen torkelnden Zeitgenossen. Und Bergen von abgeranntem Ballerwerk. Verrußtes Altpapier, das wunderbar auf nassen Platten oder Bitumendecken kleben bleibt. Und dann das: Ein paar hundert Meter vor seiner Haustür sieht W.Zetti einen Menschen im T-Shirt, der diese Reste verbissen vom Bürgersteig auf die Fahrbahn fegt. Er und ich: zwei Heimkehrer.

Leserkommentare (1)


() Registrierte Nutzer