Können Sie sich noch an den Spruch erinnern? Aus dem Walkman tönt es grell, dem Nachbarn juckt das Trommelfell. Hing vor gefühlt einem Menschenleben in vielen Straßenbahnen und Bussen als Mahnung, es nicht zu sehr zu übertreiben mit dem tragbaren Musikgenuss. Heute scheint sich da niemand so wirklich drum zu kümmern. Nicht nur Jugendliche nicht, sondern auch viele Erwachsene, die es eigentlich besser wissen müssten.

Gestern fuhr W.Zetti mal wieder in einem kakofonischem Potpourri aus Eminem, 50 Cent, Shakira und Rosenstolz nach Hause. Aus jeder Sitzgruppe schrillte ein anderer Klang. Als W.Zetti an der Endhaltestelle ausstieg, stand dort ein Akkordeonspieler, der einen langsamen Jazzevergreen zum Besten gab. Balsam für das gestresste Ohr! Das Kleingeld aus W.Zettis Portemonnaie hatte sich der Mann redlich verdient.

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