Wie gut, dass unsere Sprache so spannend ist", dachte W. Zetti eines grauen Nachmittags, als ihm schrecklich langweilig war. Aus irgendeinem Grund, der ihm später partout nicht mehr einfallen wollte, war ihm der Satz "Das ist doch hanebüchen!" durch den Kopf gehuscht.

Woraufhin sich W. Zetti eines seiner Nachschlagewerke geschnappt und entdeckt hatte, dass "hanebüchen" ursprünglich knorrig bedeutete - wie das Holz der Hainbuche eben. Eigentlich ganz klar!

Von da an beschloss W. Zetti, den Wörtern in Zukunft so oft wie möglich auf den Zahn zu fühlen, sozusagen buchstäblich ihre Wurzeln freizulegen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer