Heutzutage ist es so leicht, ein Held zu werden. Früher, als man noch 5000 Männer brüllend in die Schlacht führen und es danach irgendwie nach Hause schaffen musste, da war das heroische harte Arbeit.

Selbst in der jüngeren deutschen Geschichte sollte man mindestens aus Trümmern neue Städte aufbauen oder in hässlichen Hosen Fußball-Weltmeister werden, um in den Olymp berufen zu werden.

Heute - wie gesagt - ist Heldentum ein Klacks. Zum Beispiel gestern im Drogeriemarkt: Als W. Zetti sah, dass die Schlange vor der Kasse einmal quer durch den ganzen Laden reichte, bat er die Kassiererin, eine Kollegin zu rufen.

Die kam prompt: Schulterklopfen, Lob und Jubel brachen über W. Zetti herein. Ob sie ihm in Krefeld nun ein Denkmal bauen?

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