Reinigung: Geschäftsinhaberin Uschi Wohlgemuth ärgert sich über den Zustand der Wiedenhofstraße.

Uschi Wohlgemuth zeigt auf die Zigarettenkippen vor ihrem Geschäft. Die ständige Verschmutzung ärgert sie.
Uschi Wohlgemuth zeigt auf die Zigarettenkippen vor ihrem Geschäft. Die ständige Verschmutzung ärgert sie.

Uschi Wohlgemuth zeigt auf die Zigarettenkippen vor ihrem Geschäft. Die ständige Verschmutzung ärgert sie.

Andreas Bischof

Uschi Wohlgemuth zeigt auf die Zigarettenkippen vor ihrem Geschäft. Die ständige Verschmutzung ärgert sie.

Krefeld. Der Willy-Göldenbachs-Platz ist neu gestaltet, die Arbeiten, die Schmutz verursachten, sind abgeschlossen. Dennoch kann die angrenzende Wiedenhofstraße bei weitem nicht als sauber bezeichnet werden.

"Hier liegen immer noch die Scherben der Gefäße auf der Straße, in denen Silvester die Raketen gezündet wurden", ärgert sich Uschi Wohlgemuth, die ein Geschäft dort betreibt. "Außerdem ist das Pflaster am Bürgersteig so verlegt worden, dass Wasser in den Flur des Nachbarn läuft und alle Zigarettenkippen in den Fugen haften bleiben.

Die Filter sehen scheußlich aus. Ich habe keine Lust, hier täglich die Kippen vor dem Schaufenster herauszuholen. Das ist eklig. Warum wird nicht richtig gereinigt?", fragt Wohlgemuth. "Warum fährt die Kehrmaschine nur in der Mitte der Straße?"

Da wegen der Bauarbeiten drei Monate überhaupt nicht gesäubert werden konnte, wurden ihr auf Nachfrage 48,33 Euro Gebühren für die ausgefallene Straßenreinigung gutgeschrieben. In einem Brief von Oberbürgermeister Gregor Kathstede heißt es weiter, dass die Wiedenhofstraße nach den Reinigungsplänen der GSAK in der Regel montags, donnerstags und samstags vormittags gereinigt werde.

"Zusätzlich ist eine Sonderreinigungskolonne eingesetzt, die in der Innenstadt von montags bis samstags in der Zeit zwischen 11.30 und 20 Uhr grobe Verunreinigungen beseitigt."

Wohlgemuth: "Die Kolonne habe ich erst einmal gesehen. Da wurde mangelhaft gekehrt."

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