Grundschulen geben Empfehlungen, wie es für die Viertklässler weiter gehen soll.

Krefeld. Mit dem Halbjahreszeugnis haben die Grundschulen in Krefeld auch die Empfehlungen ausgesprochen, welche weiterführende Schule die Viertklässler besuchen sollen. Neben der klaren Empfehlung gibt es unter Umständen auch die eingeschränkte.

Beispiel: Ein Kind ist geeignet für die Hauptschule und vielleicht geeignet für die Realschule. Sind die Eltern nicht einverstanden und wollen ihr Kind doch zu einem anderen Schultyp - meist das Gymnasium - schicken, muss der Nachwuchs zum Prognoseunterricht.

Erst wenn er den erfolgreich abgeschlossen hat, darf er an die "Wunschschule".

Im vergangenen Jahr nahmen insgesamt 27 Schüler am Prognoseunterricht teil - 16 absolvierten ihn erfolgreich. Ein geringer Anteil, wechselten doch insgesamt 1953 Viertklässler in Krefeld auf eine weiterführende Schule.

Helga Clara Lafargue, Leiterin der Pestalozzischule, war 2008 eine der Lehrkräfte, die den Prognoseunterricht mit durchführten.

"An unserer Schule selbst gab es bislang aber noch keine Abweichungen von der Empfehlung. Auch insgesamt sind es wirklich Ausnahmen." Vorab würden ausführliche Beratungsgespräche mit den Eltern geführt.

In diesem Jahr wird der Prognoseunterricht vom 30. März bis 1. April stattfinden. Ersatztermin ist der 20. bis 23. April. Wie viele Schüler dabei sein werden, lässt sich aber erst Anfang März sagen.

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