Dass die Hallen abgebaut werden sollten, war klar. Und die Luft war im Wortsinne auch schon raus, bis das Gebläse am Mittwoch plötzlich wieder seinen Dienst tat und das Riesengebilde plötzlich wieder stand. Das sorgte für eine Menge Verwirrung. Im Ort und in den sozialen Netzwerken.

Krefeld. Was für eine Aufregung im beschaulichen Stadtteil Traar. Dabei hatten sie dort über das vergangene Jahr genau das bewiesen, was Krefeld ausmacht: eine weltoffene, aufnehmende Gesellschaft zu sein. Die Traarer wie die Hülser hatten mit der Akzeptanz und Unterstützung der Traglufthallen auf wichtigen Plätzen vor ihren Haustüren großen Anteil an der Bewältigung der Flüchtlingskrise auf Krefelder Stadtgebiet. Dass die Hallen abgebaut werden sollten, war klar. Und die Luft war im Wortsinne auch schon raus, bis das Gebläse am Mittwoch plötzlich wieder seinen Dienst tat und das Riesengebilde plötzlich wieder stand. Das sorgte für eine Menge Verwirrung. Im Ort und in den sozialen Netzwerken. Stadtsprecher Timo Bauermeister klärt auf: „Das ist normal. Erst muss die Luft raus, dann werden die Wände gereinigt und dann zum Trocknen wieder aufgeblasen, bevor sie nun ganz abgebaut werden.“ Auf unserem Bild liegt die Halle schon wieder flach und wird zusammengelegt. Hüls folgt heute. mip

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