Der Verein warnt vor Folgen der Schließung der Jugendverkehrsschule.

Krefeld. Der Geschäftsführer der Krefelder Verkehrswacht, Rolf Rönsch, hat in einem Schreiben an die Parteien im Stadtrat vor den Folgen einer Schließung der Jugendverkehrsschule gewarnt. Er nennt darin die zahlreichen Aufgaben und Möglichkeiten, die in der Einrichtung an der Erkelenzer Straße geboten werden.

Rönsch betont die Notwendigkeit der Verkehrserziehung für etliche Schulen, die im öffentlichen Verkehrsraum nicht üben könnten. "Im Gutachten der Uni Bochum ist die Jugendverkehrsschule als wichtiges Standbein im Zusammenhang mit den desaströsen Kinder-Unfallzahlen genannt worden", erinnert der Geschäftsführer.

Er ist verwundert, dass der Vorschlag zur Schließung aus Kostengründen nicht von der Verwaltung, sondern aus der Politik kam. "Wollen Sie wirklich die Aktion Fairkehr schwächen? Wollen Sie das Sparen auf dem Rücken der schwächsten Verkehrsteilnehmer, unseren Kindern austragen?", fragt Rönsch in seinem Brief. "Reden Sie nicht von veralteter Pädagogik, sondern machen Sie sich selbst ein Bild, bevor Sie entscheiden."

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