Lutz Lienenkämper sieht wenige Chancen für den A-57-Tunnel und die alternative Strecke zum Eisernen Rhein.

wza_1500x1070_511761.jpeg
Einen Tunnel für die A 57 im Bereich Krefeld hält der neue NRW-Verkehrsminister für nicht realistisch. Er will sich aber selbst vor Ort ein Bild machen und verschiedene Möglichkeiten sondieren.

Einen Tunnel für die A 57 im Bereich Krefeld hält der neue NRW-Verkehrsminister für nicht realistisch. Er will sich aber selbst vor Ort ein Bild machen und verschiedene Möglichkeiten sondieren.

Einen Tunnel für die A 57 im Bereich Krefeld hält der neue NRW-Verkehrsminister für nicht realistisch. Er will sich aber selbst vor Ort ein Bild machen und verschiedene Möglichkeiten sondieren.

Krefeld. Die Tunnel-Lösung für die A57 hält er für zu teuer. Und für eine alternative Trasse des Eisernen Rheins entlang der A40 oder im Bereich Krefeld entlang der A52 sieht er derzeit keine Chancen. Der neue NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper hat im Interview mit der WZ im Pressehaus an der Rheinstraße die Hoffnungen der Krefelder gedämpft. Allerdings betonte er gleichzeitig, dass Lärmschutz ihm sehr wichtig sei.

Der CDU-Politiker aus Meerbusch sieht es als unrealistisch an, einen Tunnel zu fordern, wenn der gesetzlich vorgeschriebene Schallschutz auch für ein Fünftel der Summe zu haben sei. Allerdings sei die Lage zwischen Gartenstadt und Oppum schwierig. Denn hohe gebogene Lärmschutz-Wände seien städtebaulich sicherlich suboptimal. Das müsse man sich genau anschauen und noch viele Gespräche führen, um zu sehen, was möglich ist.

Beim Thema Eiserner Rhein verweist Lienenkämper auf den einstimmigen Landtagsbeschluss, wonach die Strecke im Bereich Viersen und Krefeld auf der historischen Trasse geführt wird. Für die Krefelder Sondervorschläge entlang der A 40 oder der A 52 sieht er derzeit keine Aussicht auf Erfolg. Er könne verstehen, dass die Krefelder nach Alternativen suchen, aber er müsse die Landesinteressen berücksichtigen.

"Die Mehrkosten für einen Tunnel sind einfach zu hoch."

Lutz Lienenkämper, NRW-Verkehrsminister, zum geplanten Ausbau der A57

Positiver sieht es für Krefeld in Sachen Städtebauförderung aus. Im Rahmen des Landesförderprogramms "Stadtumbau West" sei Krefeld auf einem guten Weg. Er könne sich eine weitere Förderung der Projekte gut vorstellen, sagt Lienenkämper.

Auch für den Hafen sieht der Nachfolger von Oliver Wittke gute Perspektiven. Die regionale Zusammenarbeit mit Düsseldorf/Neuss sei vorbildlich, der Krefelder Hafen ist Teil des Landeskonzeptes.

Dies sieht unter anderem weitere Flächenerschließungen durch Zuschütten eines Teils des Wendebeckens vor. Neue Spundwände müssten gebaut werden. Aber auch Verkehrsanbindung müsse verbessert werden. Dazu müssten entsprechende Gutachten erstellt werden, die den zunehmenden Verkehr durch die weiteren Ansiedlungen berücksichtigen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer