Am Dießemer Bruch wurde es für den 230-Tonnen-Lkw auch eng.
Am Dießemer Bruch wurde es für den 230-Tonnen-Lkw auch eng.

Am Dießemer Bruch wurde es für den 230-Tonnen-Lkw auch eng.

Dirk Jochmann

Am Dießemer Bruch wurde es für den 230-Tonnen-Lkw auch eng.

Krefeld.  Schwerwiegendes Missverständnis: Ein 230-Tonnen- Schwertransporter hat in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die Polizei in Krefeld vor übergroße Probleme gestellt. Trotz Polizeibegleitung hatte der mit einem riesigen Abflussrohr beladene Transporter auf seinem Weg zu einer Baustelle am Dießemer Bruch versehentlich die falsche Abfahrt der Autobahn 57 genommen.

Statt die Autobahn an der Ausfahrt Zentrum zu verlassen, nutzte er gegen 1.45 Uhr die Ausfahrt Oppum. Deshalb wurde der Transporter von der begleitenden Polizei zum Anhalten gezwungen.  

Nach Angaben der Polizei blieb der 53,75 Meter lange Koloss aus dem thüringischen Geschwenda die Nacht über am Straßenrand in der Nähe der A-57-Ausfahrt Oppum liegen. Einen Stau soll er nicht verursacht haben. 

Nachdem die Polizei am Morgen überprüfen konnte, ob der Kurvenradius der Ausfahrt Oppum für den Koloss ausreicht, konnte das Fahrzeug zur Baustelle am Dießemer Bruch weiterfahren. Dort traf der Fahrer gegen 9.30 Uhr ein und lieferte seine Ware ab. 

Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa hatte der Fahrer für seinen Fehler übrigens eine simple Erklärung: Er habe sich an seinem Navigationsgerät orientiert, anstatt an der behördlich vorgeschriebenen Route. Red./dpa 

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