Mehr Plätze für Passagiere und ein neues Fahrzeug.

Die Nordwestbahn investiert in die Zugflotte des RE 10.  Archiv
Die Nordwestbahn investiert in die Zugflotte des RE 10. Archiv

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abi

Die Nordwestbahn investiert in die Zugflotte des RE 10. Archiv

Krefeld. Auf der Strecke des Niers-Expresses (RE 10) von Kleve über Krefeld nach Düsseldorf und umgekehrt scheint sich endlich etwas zu tun. Die Nordwestbahn (NWB) teilte am Mittwoch mit, dass das Unternehmen im Auftrag des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) in die Fahrzeugflotte investiert hat. „Um die Angebotsqualität zu verbessern, steht ab sofort in den Hauptverkehrszeiten ein zusätzliches Reservefahrzeug in Bereitschaft“, heißt es in einer Mitteilung der NWB. Dies könne bei Störungen „unverzüglich auf die Reise geschickt werden“.

Darüber hinaus werden laut NWB ab kommenden Montag tagsüber sechs Angebote auf der Strecke Kleve-Düsseldorf um einen weiteren Triebwagen verstärkt. „Damit stehen auf den Fahrten zukünftig 260 statt 130 Sitzplätze zur Verfügung“, so das Unternehmen. Diese Regelung gelte montags bis freitags. Ebenfalls verdoppelt werden soll das Angebot freitags- und samstagsabends.

Ein weiterer neuer Zug soll ab Dezember im Einsatz sein

VRR und NWB reagieren damit auf den Ärger, den es seit Jahren auf der Strecke gibt. Pendler berichten, dass nahezu täglich Züge überfüllt sind oder gar ausfallen. Insbesondere an den Bahnhöfen Kempen und Krefeld kommt es zu Problemen. Es gab in den vergangenen Monaten Gesprächsrunden mit der Stadt Kempen und der Verkehrsgesellschaft des Kreises Viersen. „Mit den zusätzlichen Leistungen haben wir das Angebot für die Kunden weiterentwickelt“, sagt NWB-Regionalleiter Hark Neumann.

Weitere Verbesserungen seien vereinbart: Zum Fahrplanwechsel im Dezember soll ein weiteres neues Fahrzeug zwischen Kleve und Düsseldorf im Einsatz sein. tkl

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