Der Angeklagte schützte sich vor den Kameras.
Der Angeklagte schützte sich vor den Kameras.

Der Angeklagte schützte sich vor den Kameras.

Jochmann

Der Angeklagte schützte sich vor den Kameras.

Krefeld. Im Krefelder Sextäter-Prozess ist am Freitag das Urteil gefallen. Der Angeklagte Muhammed A. muss für sieben Jahre und sechs Monate ins Gefängnis mit anschließender Sicherungsverwahrung. 

Am Freitagmorgen machte bereits der psychiatrische Gutachter deutlich, dass er Muhammed A. für voll schuldfähig hält. Der Nettetaler sei bei den Taten so zielgerichtet vorgegangen, dass von relevanten Störungen nicht auszugehen sei. Auch Drogenkonsum habe hier keinen Einfluss gehabt. Sexualstraftäter seien generell Wiederholungstäter.

Auch im Fall von A. sei davon auszugehen. Bei Tätern wie A., die keine oder kaum Gewalt bei ihren Opfern angewandt hätten, sei die Rückfallgefahr sogar noch größer, weil sie oftmals meinten, dass "ja nichts passiert ist". Da die Motivlage unklar sei und sich A. auch nicht dazu äußere, sei keine Therapie möglich. Damit droht dem Angeklagten Sicherungsverwahrung. bra/ia

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer