Symbolbild.
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Andreas Fischer

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Krefeld. Am Mittwochabend hat sich ein 19-Jähriger Krefelder in der A 44-Ausfahrt Krefeld- Forstwald mit seinem Audi überschlagen. Er konnte aus dem im Straßengraben liegenden Auto gerettet werden, weil er mit dem Nachrichtendienst WhatsApp mit seiner Freundin und den Rettungskräften kommunizieren konnte.

Wie die Autobahnpolizei aus Düsseldorf mitteilt, sei der Audi des 19-Jährigen in der Linkskurve der Ausfahrt zunächst gegen eine Warnbake und danach gegen die Leitplanke geprallt. Das Fahrzeug überschlug sich und kam erst nach mehreren Metern auf einem Erdwall in der Böschung auf der Fahrerseite zum Liegen.

Schwer verletzt und in seinem Auto eingeschlossen habe der 19-Jährige seiner Lebensgefährtin mittels WhatsApp geschrieben, dass er einen Autounfall habe und nicht mehr sprechen könne, teilt die Feuerwehr aus Krefeld mit. Über den genauen Unfallort habe er keine Angaben machen können.

Die Lebensgefährtin wählte daraufhin den Notruf 112 und informierte einen Mitarbeiter der Feuerwehr-Leitstelle über den Unfall. Letzterer stellte nun seinerseits per WhatsApp Kontakt zu dem Verunfallten her und forderte ihn auf, seinen Standort mittels des Nachrichtendienstes zu senden. Den gab der Mitarbeiter der Leitstelle an die bereits alarmierten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst weiter.

Die Feuerwehr befreite den 19-Jährigen aus seinem Fahrzeug und konnte erste medizinische Hilfe leisten. Der Schwerverletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Nach ersten Ermittlungen der Autobahnpolizei Düsseldorf sei es vermutlich zu dem Unfall gekommen, weil der junge Autofahrer zu schnell unterwegs war. Der Sachschaden werde auf über 30.000 Euro geschätzt.

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