Der 22-Jährige soll Ideengeber und treibende Kraft gewesen sein.
Der 22-Jährige soll Ideengeber und treibende Kraft gewesen sein.

Der 22-Jährige soll Ideengeber und treibende Kraft gewesen sein.

dpa

Der 22-Jährige soll Ideengeber und treibende Kraft gewesen sein.

Krefeld. Zumindest teilweise fand am Dienstag der Prozess um einen Raubüberfall im mutmaßlichen Drogenmilieu sein Ende. Zwei der vier Angeklagten wurden zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Ein 22-jähriger Krefelder muss für besonders schwerer räuberischer Erpressung für fünf Jahre hinter Gitter. Er hatte es anfangs noch so dargestellt, dass er bei dem Überfall auf einen mutmaßlichen Drogendealer gar nicht so recht habe mitmachen wollen, sich dann aber doch von seinen drei Komplizen mitziehen ließ.

Die belasteten ihn im Gericht schwer. Er sei Ideengeber und treibende Kraft gewesen. Für ihn kam erschwerend hinzu, dass er bereits Anfang November wegen eines ähnlich gelagerten Überfalls zu einer dreieinhalb-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde.

Da hatte er ebenfalls einen Dealer überfallen und diesen mit einer Machete schwer verletzt. Aus beiden Verurteilungen wurde die jetzige Freiheitsstrafe gebildet. Der zweite Angeklagte, ein 26-jähriger Oberhausener, wurde wegen schwerer räuberischer Erpressung zu zwei Jahren und vier Monaten Gefängnis verurteilt. Er hatte sich vor allem aus Geldnot an dem Überfall beteiligt und wollte damit Schulden zurückzahlen. Gegen die zwei anderen Angeklagten, zwei Duisburger im Alter von 22 und 25 Jahren wurde das Verfahren abgetrennt.

Es soll im Dezember und Januar fortgesetzt werden. Denn bei ihnen kommt erschwerend hinzu, dass sie ihr Opfer bei dem Überfall mit einer mit Bleikugeln geladenen Gaspistole bedroht haben sollen. Die hätte – laut Anklage – der Jüngere der beiden mitgebracht und der Ältere als Drohmittel benutzt.

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