Für Fischelns Präsident Thomas Schlösser war es der Höhepunkt seiner Laufbahn.

Krefeld. Das erste Derby zwischen dem KFC Uerdingen und dem VfR Fischeln ist unentschieden ausgegangen. Vor der Rekordkulisse von 7504 Zuschauern fieberten beide Trainer an der Seitenlinie mit.

KFC-Trainer Uwe Weidemann sah ein gutes Derby: "Es war eine Werbung für die Niederrheinliga und den Krefelder Fußball. Für uns ist der Punkt jedoch zu wenig. Der Knackpunkt war kurz nach der Pause, als wir zwei gute Möglichkeiten nicht nutzen konnten."

Sein Trainerkollege Dieter Hußmanns war von seiner Mannschaft angetan: "Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Der Auftritt hat mich sogar begeistert. Wir haben das 0:1 zum ungünstigsten Zeitpunkt bekommen, den Gegentreffer aber gut weggesteckt."

KFC-Boss Lakis war alles andere als zufrieden: "Das Spiel hat keinen Sieger verdient. Das 1:1 ist für uns natürlich zu wenig. Aber die heutige Partie ist nicht ausschlaggebend für unseren Tabellenstand. Wir hätten in den Spielen vorher die Punkte holen müssen. Läuferisch war es wieder zu wenig."

Thomas Schlösser, seines Zeichens Präsident des VfR Fischeln, war von der Atmosphäre begeistert: "Es ist wie ein Traum, welche Sympathien uns entgegengebracht wurden. Das ist der Höhepunkt meiner Laufbahn als VfR-Vorsitzender. Das Team hat sich den Punkt völlig verdient."

Kohnen - Jagenburg, Kipka, Schmitz, Killich - Hebold, Enger (62. Pappas), Richter, Janicina (84. Molowitz) - Uzbay, Bahr (75. Kox)

Kockel - Geiger, Maas, Hähner (69. Schnecker)- Tennagels, Sokolowski, Radtke (86. Özkaya), Edu, Kegel - Banushi, Rexhaj (57. Machnik)

Tore: 0:1 (44.) Regjep Banushi, 1:1 (58.) Ömer Uzbay Gelbe Karten: Hebold / Kockel, Maas, Kegel

7504

Martin Thomsen (Kleve)

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer