Die Krefelder Unternehmerin Isabel de Mestre hat den Ehrgeiz, jede Frau in eine Prinzessin zu verwandeln.

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Fachfrau in Sachen Brautmode: Isabel de Mestre.

Fachfrau in Sachen Brautmode: Isabel de Mestre.

Andreas Bischof

Fachfrau in Sachen Brautmode: Isabel de Mestre.

Krefeld. Isabel de Mestre erobert Paris. In diesem Jahr zeigt sie im feinen 16. Bezirk erstmals Shows mit ihren neuesten Braut- und Abendkreationen. Im 25. Jahr ihres Firmenbestehens bricht sie einmal mehr zu neuen Mode-Ufern auf. "Ich habe eine erfahrene Designerin aus der Metropole an der Seine gewinnen können, die dann bei mir arbeitet", sagt de Mestre. "Sie hat den Pariser Schick, der sich durch Leichtigkeit auszeichnet." Wer diese Designerin ist, verrät sie erst bei deren Eintreffen im Frühjahr.

Der Name der Firmengründerin klingt wie für die Modewelt erfunden, ist aber echt. Isabel de Mestre ist Deutsch-Spanierin und studierte Sprachen in Barcelona. "Irgendwann, als ich in Spanien auf der sonnigen Terrasse saß, kam mir die Idee, elegante spanische Mode und den Esprit der damaligen Epoche nach Deutschland zu transportieren", erinnert sie sich an die Anfänge in den 80er-Jahren. "Ich begann mit einer exklusiven Strickkollektion aus Barcelona und kam dann durch verschiedene Kontakte zu Brautmoden."

Später erweiterte sie die Angebots-Palette mit Kollektionen aus Paris, London und New York. "Nach einigen Jahren war die Zeit gekommen, eine eigene Isabel de Mestre-Kollektion zu kreieren", sagt die Firmengründerin. Jetzt vertreibt sie drei Labels: "Miss Isabel", die kommerzielle Mode für junge Mädchen, "Isabel de Mestre New York" und "Isabel de Mestre Evenings". Sie ist einer der führenden Brautmodenhersteller mit Kunden in halb Europa, Südafrika und New York. "Die meisten Krefelder kennen jedoch vorwiegend mein Brautmodengeschäft am Ostwall 110", sagt sie mit einem Lächeln.

Design stammt aus Krefeld, gefertigt wird in China

Ihre Geschäftsräume liegen am Südwall 22. Hier entstehen die Brautträume in den Köpfen der Designer. Gefertigt werden sie in ihrer Anwesenheit in China, gemeinsam mit den dortigen Fachleuten. "Die Details werden exakt umgesetzt - bis auf den letzten Knopf", sagt die Bockumerin mit Nachdruck.

Jetzt entsteht die Brautmode für 2011. "Im Trend liegen Träume in Crème. Weiß ist zu hart", erläutert de Mestre. Chiffon ist gefragt und die Empire-Linie im Schnitt. Die antike Spitze wurde wieder entdeckt.

Für jede Braut ist das Passende vorhanden; für den glamourösen Auftritt mit Schleier und Schleppe ebenso wie eine minimalistische Ausführung. "Ganz süß" findet sie die neuen kurzen Brautkleidchen im 50er-Jahre-Stil für junge Mädchen auf dem Standesamt.

Sie besitzt den Ehrgeiz, jede Frau in eine Prinzessin zu verwandeln, egal ob sie Größe 34 oder 60 trägt, ob sie vor den Traualtar tritt, etwas für den Königsball der Schützen oder den Abiball sucht. 200 Kleider pro Saison in drei Kollektionen verlassen das Krefelder Haus mit allem, was die Prinzessin sucht, auch mit den passenden Accessoires.

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