Die Tischler-Innung und das Berufskolleg Glockenspitz haben zum neunten Mal den Gestaltungswettbewerb ausgerufen.

Im Wettbewerb um das beste Stück: Tischler-Lehrlinge und ihre Vogelhäuser im Berufskolleg Glockenspitz.
Im Wettbewerb um das beste Stück: Tischler-Lehrlinge und ihre Vogelhäuser im Berufskolleg Glockenspitz.

Im Wettbewerb um das beste Stück: Tischler-Lehrlinge und ihre Vogelhäuser im Berufskolleg Glockenspitz.

DJ

Im Wettbewerb um das beste Stück: Tischler-Lehrlinge und ihre Vogelhäuser im Berufskolleg Glockenspitz.

Krefeld. Nachwuchskräfte sollen ihre gestalterischen und fertigungstechnischen Fähigkeiten am praktischen Beispiel beweisen und sich im Wettbewerb miteinander messen. „Zu diesem Zweck haben das Berufskolleg Glockenspitz und die Tischler-Innung bereits zum neunten Mal im Rahmen einer Lernortkooperation ein Projekt aufgelegt“, berichtet Oberstudienrat Hans-Günther Schmitz.

Der Auftrag für die Auszubildenden der Tischler-Mittelstufe: Bau eines Vogelhauses. Mit dem Ergebnis sind die Ausbilder bei der Präsentation höchst zufrieden, allein schon wegen des Ideenreichtums.

Im Gestaltungswettbewerb bewertet eine Jury aus Studiendirektor Michael Dammer, Studiendirektorin Marayle Küppers und Innungsvorstand Guido Bönniger die Arbeit der Nachwuchskräfte. Theoretische Inhalte werden auf ihre praktische Tauglichkeit überprüft. Bönniger, selbst Tischlermeister, erläutert die fachliche Ausführung und gibt Tipps zur Verbesserung.

Juroren verweisen Auszubildende auf die Funktionalität

„Hier ist die Abtropfkante nicht breit genug, sonst regnet es rein und Holz quillt bei Nässe.“ Küppers verweist auf die Funktionalität: „Auch an die Vögel und ihren Bedarf wie Nestbaubereich und Futter denken.“ Die Begründung für die Rangfolge der Preise liefert sie mit: „Das Vogelwohn- und Futterhaus mit der besten Funktionalität siegt vor dem pfiffigsten Design (Haus mit rotem Herz) und der witzigsten Idee, einem reinen Futterhaus.“

Des weitere stehen fertigungstechnische Kriterien auf dem Prüfstand. Das Besondere: Die Auszubildenden bewerten sich gegenseitig. „Ich bin sicher, dass auch die Ergebnisse dieser Projektwoche wieder ein außergewöhnliches Echo über die Schule hinaus finden“, so Schmitz.

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