Kommunalpolitiker wollen sich über Ludwigshafener Modell informieren.

Die Debatte über die „Szene“ am Theaterplatz dreht sich vor allem um die Nutzung von Toiletten, den möglichen Bau eines Unterstandes und auch eine Verlagerung weg vom Theaterplatz.
Die Debatte über die „Szene“ am Theaterplatz dreht sich vor allem um die Nutzung von Toiletten, den möglichen Bau eines Unterstandes und auch eine Verlagerung weg vom Theaterplatz.

Die Debatte über die „Szene“ am Theaterplatz dreht sich vor allem um die Nutzung von Toiletten, den möglichen Bau eines Unterstandes und auch eine Verlagerung weg vom Theaterplatz.

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Die Debatte über die „Szene“ am Theaterplatz dreht sich vor allem um die Nutzung von Toiletten, den möglichen Bau eines Unterstandes und auch eine Verlagerung weg vom Theaterplatz.

Krefeld. Die Situation auf dem Theaterplatz hat die Bezirksvertretung Mitte diskutiert. Nachdem Anwohner immer wieder vehement in den Fragestunden Abhilfe – vor allem bei der Verschmutzungen des Platzes mit Kot und Urin – gefordert hatten, beantragte die FDP, die Drogen- und Alkoholszene von dem Platz zu verdrängen.

Zudem sollen die Zugänge zum Parkhaus so weit wie möglich geschlossen, die Hochbeete entfernt und die Kontrollen – auch per Video – verschärft werden. Die CDU setzte dem ein Modell aus Ludwigshafen entgegen. Dort ist eine Gefahrenabwehrverordnung in Kraft, die unter anderem Belästigungen durch Pöbeln Lärmen, Unrat etc. unter Strafe stellt.

Grüne und SPD verwiesen auf die Bedeutung des Themas für die Gesamtstadt. Dies sei kein Problem, das man mal so eben in der Bezirksvertretung erledigen könne. Schließlich beschäftigten sich bereits Ordnungs- und Sozialausschuss mit dem äußerst komplexen Thema. Neu sei der Runde Tisch, der bereits einmal getagt habe – allerdings in äußerst aufgeheizter Atmosphäre.

Belästigungen und Kriminalität müssten abgestellt werden

FDP und CDU wollten versuchen, die Problemkreise zu trennen. Die Situation der kranken Menschen sei ein Thema für den Sozialausschuss, die Belästigung der Anwohner und Passanten sowie die Kriminalität hingegen müssten schnellstens abgestellt werden.

Eine gemeinsame Linie konnten die Politiker nicht finden, der FDP-Antrag wurde schließlich abgelehnt, da eine Vertreibung der Menschen auch die Probleme nur verlagere. Statt dessen will man sich in Ludwigshafen nach den dortigen Erfahrungen erkundigen und für eine der nächsten Sitzungen einen Drogenexperten einladen, von dem man sich Vorschläge zur Lösung des Problems erhofft. dag

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