Kritik an der Szene als Kostenfaktor und Imageschaden.

Theaterplatz
Markus Ottersbach, Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes.

Markus Ottersbach, Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes.

DJ

Markus Ottersbach, Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes.

Krefeld. Der Einzelhandelsverband fordert die Stadt zu einer härteren Gangart gegenüber der Szene am Theaterplatz auf. Geschäftsführer Markus Ottersbach spricht von hohen Kosten und dem Imageschaden, den die Süchtigen verursachen.

Aktueller Anlass für die Kritik ist die Schließung dreier Traditionsgeschäfte am nördlichen Ostwall (die WZ berichtete). Ottersbach führt dies unter anderem auch auf den negativen Standortfaktor durch die Suchtszene auf dem gegenüberliegenden Theaterplatz zurück.

Der Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes zitiert den Dezernenten Thomas Visser, der gesagt habe, der Theaterplatz sei der am besten geeignete Ort für die Szene. Darauf habe die CDU eine härtere Gangart gegenüber den Süchtigen gefordert. Dem schließe sich der Verband an.

Ottersbach spricht von einem Millionenschaden, der für Razzien, Kontrollen, Betreuung, Bewachung, Reparaturen und Reinigung aufgebracht werden müsse. Hinzu käme der Umsatzverlust, die Schäden durch Kriminalität und der Imageschaden.

Deshalb erneuert der Verband seine Forderungen, die er bereits vor zwei Jahren formuliert hatte: Verhinderung der Sucht-Szene an Plätzen, die zentral liegen; stärkere Präsenz von Sicherheitskräften; strikte Umsetzung rechtlicher Maßnahmen; regelmäßige Reinigung; die Möglichkeit schaffen, dass notwendige Aufgaben sicher durchgeführt werden können und Bürger sich sicher fühlen sowie eine sachgerechte Betreuung suchtkranker Menschen.

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