Krefeld/Mönchengladbach. Die geplante Umwandlung des Theaters in eine gemeinnützige GmbH geht in die heiße Phase. Am Montagmorgen soll es eine Betriebsversammlung aller Mitarbeiter in Krefeld geben.

Dabei informieren der Betriebsrat und die Kulturdezernenten von Krefeld und Mönchengladbach über die Pläne und den Gesellschaftsvertrag. Der Betriebsratsvorsitzende Werner Rubarth erhofft sich "Aussagen, die bei den Mitarbeitern Vertrauen schaffen".

Die Hoffnung darauf dürfte indes nicht besonders groß sein. Die Städte hatten zuletzt eine eher harte Linie vertreten und offen Kritik am Betriebsrat geübt. Es wurden sogar Lösungen diskutiert, die Umwandlung ohne jegliche Mitwirkung der Belegschaft über die Bühne zu bekommen. "Das vertrauensvolle Miteinander ist immer mehr in Frage gestellt", sagt Rubarth. Zuletzt hatte er die Politik, die der GmbH-Gründung mehrheitlich zustimmen will, in einem Brief um Hilfe gebeten. 

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