Betroffene Bürger in Traar und in Fischeln klagen über fehlende Information.

Auch SPD-Ratsmitglied Hans Butzen hat kein Festnetz.
Auch SPD-Ratsmitglied Hans Butzen hat kein Festnetz.

Auch SPD-Ratsmitglied Hans Butzen hat kein Festnetz.

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Auch SPD-Ratsmitglied Hans Butzen hat kein Festnetz.

Krefeld. "Wir kümmern uns darum!" Das verspricht die Telekom auf Ihrer Internetseite, auf der Kunden Störungen melden können. Dass sich niemand um ihr Anliegen kümmert, und das bereits seit fünf Wochen, ärgert Margot Bliem von der Nieper Straße. Der Telefonanschluss der 62-Jährigen ist seither defekt.

Ein Zustand, der nicht nur ärgerlich, sondern für Bliem sogar gefährlich werden könnte: "Ich bin schwerbehindert und muss jederzeit die Möglichkeit haben, Notfall-Anrufe zu tätigen", sagt Bliem. Mehrfach hatte sie in den letzten Wochen versucht, die Telekom auf ihren Fall hinzuweisen, als Antwort hatte sie stets Ausreden, mitunter sogar Unverständnis für ihre Situation erhalten.

"Vor allem hätte ich gern erfahren, wo das Problem liegt", so Bliem, deren Nachbarschaft von der Störung nicht beeinträchtigt war. Seit gestern geht das Telefon zwar wieder, dass aber die Telekom die Zeit ohne Anschluss sowie die Anrufweiterleitung aufs Handy ihr in Rechnung stellt, sieht sie nicht ein: "Für nicht erbrachte Leistungen soll ich zahlen?" Telekom-Sprecher George-Stephen McKinney verspricht eine "Lösung auf dem Kulanzweg."

Auch Anwohner der Marienstraße in Fischeln schimpfen auf die Telekom. Dort ist seit Freitag das Festnetz gleich mehrerer Haushalte lahmgelegt, so der betroffene Ratsherr Hans Butzen. "Etwa 40 bis 50 Anwohner im Norden der Straße klagen über tote Leitungen", sagt Butzen.

Hier hat die Telekom eine Baustelle am Marienplatz aufgemacht. Was Butzen und seine Leidensgenossen beklagen, ist wiederum "das Fehlen jeder Information". In diesem Fall hat die Telekom ein Fremdverschulden festgestellt. McKinney: "Eine Baufirma hat in der Marienstraße einen Kabelverzweiger-Kasten umgestoßen und das nicht gemeldet." Die Reparatur werde bis Freitagmorgen dauern. ihi

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