Fahrgastinformationssysteme von Lumino sind auch in Südamerika gefragt.

Elektronische Anzeigetafeln prägen das Stadtbild.
Elektronische Anzeigetafeln prägen das Stadtbild.

Elektronische Anzeigetafeln prägen das Stadtbild.

Lumino

Elektronische Anzeigetafeln prägen das Stadtbild.

Krefeld. Das Krefelder Unternehmen Lumino, Spezialist für elektronische Fahrgastinformationssysteme für den Öffentlichen Personennahverkehr, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen neuen Auftragsrekord erzielt. "Trotz Wirtschaftskrise konnten wir das Auftragsvolumen um mehr als 20 Prozent steigern", berichtet Mario Fullert, der zusammen mit Rolf Aengenendt die Geschäfte von Lumino im Europark Fichtenhain leitet. Verantwortlich für den jüngsten Erfolg sei die Ausstattung des Personennahverkehrs der Städte Duisburg, Essen und Krefeld mit modernen Fahrgastinformationssystemen.

In Krefeld wurden bereits die zentralen Bus- und Straßenbahn-Haltestellen wie Hauptbahnhof und Rheinstraße mit Bahnsteig-anzeigern und Informationsstelen ausgestattet. "Zurzeit wird das übrige Netz mit Haltestellenanzeigern in enger Zusammenarbeit mit den Stadtwerken und anderen Verkehrsbetrieben verdichtet", erläutert Aengenendt.

Auch die Nachbarstädte Duisburg und Essen setzen auf die Technik aus Krefeld. In Duisburg wird in diesem Jahr die gesamte Steuerungssoftware für die Fahrgastinformation auf das System des Krefelder Unternehmens umgestellt. "Diese Software-Lösung haben wir inzwischen bei vielen Verkehrsunternehmen erfolgreich installiert. Sie ist ein Garant für ein modernes Fahrgastinformationssystem", so Aengenendt. Erste Tests seien auch in Essen erfolgreich durchgeführt worden.

"Aufsehen erregen unsere Systeme auch in Städten ferner Länder wie in Cali/Kolumbien", sagt Fullert, was zu einer Reihe von Anfragen aus Südamerika geführt habe. Dort wüssten die Fahrgäste den Service ebenso zu schätzen wie hierzulande, wenn man zum Beispiel an der Haltestelle erfahre, wann das verspätete Verkehrsmittel eintreffe.

Lumino wurde 1978 in Krefeld gegründet und beschäftigt 80 Mitarbeiter. Rund 30 Prozent davon arbeiten in der Entwicklung. Um das Angebot der Firma weiter bekannt zu machen, hat das Unternehmen in ein Videoprojekt investiert. Der Film ist auf der Homepage zu sehen.

 

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