Tanzen verbindet: 200 kleine und große Tänzer aus Krefeld und ganz Europa, aus den USA, Australien, China, aus Costa Rica und Südkorea haben am Samstag beim „Area 47 Dance Battle“ auf der Bühne in der Kufa vor rund 500 Besuchern gezeigt, welche Bewegungen sie drauf haben.

Krefeld. Bis kurz nach Mitternacht gingen die Wettbewerbe, erzählt Majid Kessab von der Tanzschule Area 47 im Hauptbahnhof, die das Dance Battle in Krefeld zum dritten Mal organisierte und auch selbst mit einer Kinder-Tanzgruppe an den Start ging. Für einen Sieg reichte es am Ende leider nicht, im Halbfinale schieden die Krefelder Tänzer aus. „Kein Problem, wir nehmen das sportlich“, sagt Kessab.

Überzeugen konnte die Experten-Jury, in der etwa Bruce Ykanji, Veranstalter von „Juste debout“, der Weltmeisterschaft im Streetdance in Paris saß, dann Hip-Hop-Tänzerin Angyil aus den USA. „Sie hat ihre Emotionen über den Tanz eindrucksvoll vermittelt“, erklärt Kessab. Die Gewinnerin sahnte 1000 Euro Preisgeld und ein Smartphone ab.

Auch in der Kids-Kategorie gab es zwei Gewinner: Die Zwillinge Rosa und Nora aus den Niederlanden performten einen Hip-Hop-Dance, der es in sich hatte: „Die beiden haben die Zuschauer zum Kreischen gebracht“, sagt der 23-jährige Tänzer aus Krefeld, der für das Dance Battle auch die Jugendhilfe der Stadt ins Boot holte.

Hinter der Veranstaltung stecke die Idee, die Tänzer-Szene weiterzuentwickeln. Dabei gehe es nicht nur um die sportliche Leistung. „Ziel unseres Battles ist, einen Treffpunkt für Menschen jeglicher Couleur, Herkunft und Sprache zu bieten, an dem Kreativität, Unterhaltung, Musik und ein Miteinander sich frei entfalten kann“, betont Kessab. ckd Foto: Andreas Bischof

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