Für 50 Millionen Euro haben die SWK Züge mit niedrigem Einstieg bestellt.

Das neue Modell Flexibility Outlook.
Das neue Modell Flexibility Outlook.

Das neue Modell Flexibility Outlook.

Das neue Modell Flexibility Outlook.

Krefeld. Im September soll die erste Bahn nach Krefeld geliefert werden. Acht bis zwölf Wochen später wird sie erstmals in der Stadt unterwegs sein. "Das wird ein Quantensprung", freut sich SWK-Mobil-Geschäftsführer Guido Stilling. "Die neuen Straßenbahnen sind moderner, bequemer und angenehmer. Das wird uns bestimmt auch neue Fahrgäste bringen."

Nach einem öffentlichen "Probesitzen" auf dem SWK-Gelände hatten die Stadtwerke den Auftrag für 19 neue Niederflur-Bahnen ausgeschrieben und Ende 2007 den Auftrag an Bombardier für das Modell "Flexity Outlook" vergeben. Das war auch für 60Prozent der Fahrgäste der Favorit gewesen. Investiert werden rund 50 Millionen Euro.

Mittlerweile hat die Herstellerfirma die Produktion von Bautzen nach Aachen verlegt. Einen ersten Blick auf die Fahrergehäuse konnten WZ-Leser kürzlich schon in der Zeitung erhaschen. Im Oktober soll die erste Bahn über Krefelds Schienen rollen. Stilling: "Ausgeliefert wird sie sogar schon im September. Aber anders als bei einem Pkw erfolgt eine so genannte dynamische Fahrabnahme - das bedeutet: bis zum ersten Einsatz können noch acht bis zwölf Wochen vergehen."

Danach ist vorgesehen, monatlich jeweils zwei Fahrzeuge auszuliefern, so dass die 19 neuen Bahnen ab August 2010 alle durch Krefeld fahren. "Wenn dann damit der halbe Fuhrpark ausgetauscht ist, wollen wir garantieren, dass jedes zweite Fahrzeug eine Niederflurbahn ist, so dass Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen sich auf einen 20-Minuten-Takt für’s problemlose Einsteigen auf allen Strecken in Krefeld verlassen könne", sagt Guido Stilling.

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