Süd. Die Mitglieder der Bezirksvertretung Süd kämpfen unbeirrt weiter für einen sauberen Bezirk. Themen und Orte zum Kümmern gibt es genug.

Ritterstraße/Deutscher Ring

Zu diesem Bereich, auf dem eine Moschee errichtet wird, hat Vorsteherin Gisela Brendle-Vierke einen Brief an die türkische Gemeinde gerichtet. Darin heißt es, dass sie sich über die Baupläne gefreut hat und die Aussicht, dass dort eine Sehenswürdigkeit errichtet wird. „Jetzt stehen dort abgemeldete Fahrzeuge, Schrottautos, alte Lkw und ausgediente Verkaufsautos.“ Sie fragt, wie die weitere Vorgehensweise der Gemeinde ist, wie sie mit dem Bereich umgehen wird.

Lutherplatz

Zwar habe der Kommunale Ordnungsdienst keine besondere Verschmutzung am Lutherplatz durch Menschen, die gerne Alkohol trinken, feststellen können, berichtet die Vorsteherin weiter. „Viele sehen das anders.“ Besonders seit die Hülser Essensausgabe dort anfährt, fühlten sich viele dieser Menschen dort besonders wohl. Bernd Albrecht (FDP): „Sie werden jetzt gut beschäftigt, was sie nicht hindert, dort zu urinieren. Die Passanten werden belästigt.“ Helmut Frost (SPD) spricht dagegen: „Wollen wir das jetzt verbieten?“ Fazit von Brendle-Vierke: „Dieser ,angenehme Aufenthalt‘ tut dem Gesicht unseres Bezirkes nicht gut.“ Sie schlägt eine Testphase für die Mitarbeiter der GSAK vor: Danach soll es eine Handymeldung bei Verschmutzung für die direkte Beseitigung geben.

Regenbogenschule

Der Schwammbefall führt dazu, dass der Brandschutz ergänzt, die Dachabdichtung und Heizung erneuert, Fenster und Ziegelaußenwand gerichtet werden. Helmut Frost (SPD): „Da sehen wir, in welch skandalösem Zustand diese und andere Schulen sind.“

Spielplatz

Damit der Spielplatz an der Melanchthonstraße auf der Prioritätenliste der zu sanierenden Spielbereiche gut platziert wird, wurde ein entsprechender Antrag formuliert und von allen Bezirksvertretern durchgewinkt.

Großparkplätze

Die Großparkplätze am Zoo, Am Röttgen und auf der Brachfläche an der Kölner Straße sollen mittels Parkscheinautomaten bewirtschaftet werden. Mehr als verwundert sind die Politiker in Süd darüber, dass für den Bereich der Tageshöchstsatz fürs Parken nicht mit der Maximal-Gebühr von fünf Euro vorgesehen ist wie bei den anderen. „Wir wollen, dass die Pendler einen ordentlichen Parkplatz zu einem guten Preis bekommen.“ cf

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