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Die Streusalz-Vorräte der GSAK gehen zu Ende.

Die Streusalz-Vorräte der GSAK gehen zu Ende.

Bischof

Die Streusalz-Vorräte der GSAK gehen zu Ende.

Krefeld. Bei der Gesellschaft für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft (GSAK) kann man aufatmen. Der Streusalzmangel scheint behoben. Das Unternehmen bekommt kurzfristig 500 Tonnen Salz aus dem Uerdinger Chempark, um dem drohenden Schneechaos am Wochenende Herr zu werden.  Das teilte das Chemieunternehmen Currenta am Freitag mit.

Das Salz sei ursprünglich für einen Betrieb der Bayer MaterialScience bestimmt gewesen. Aufgrund der aktuellen Wetterlage konnte aber umdisponiert und das Salz an den städtischen Winterdienst verkauft werden.

Wie in anderen Kommunen droht auch in Krefeld, das Streusalz auszugehen. Nach Angaben der GSAK waren Mitte der Woche nur noch 150 Tonnen Salz übrig. Die Krefelder Schneeräumer haben bereits ihre Salzvorräte mit Sand gestreckt, um möglichst lange für das frostige Wetter gerüstet zu sein.

In einer Blitzaktion hat Holger Funke, Fuhrparkleiter der GSAK, noch 400 Tonnen Sand bestellt, um ein Salz-Sand-Gemisch herzustellen. "Das Salz von Currenta ist Siedesalz. Das hat zwar eine sehr gute Tauwirkung, ist aber so fein wie Puderzucker und klebt leicht zusammen", erklärt Funke.

Als Gemisch kann es zudem leichter von den Streumaschinen verteilt werden. Funke ist zuversichtlich, mit den 900 Tonnen bis zum Montagabend auszukommen. Dann erwartet er eine Nachlieferung Streusalz.

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