Bei der Kranzniederlegung gab es keine Reden und keine Öffentlichkeit. Grund hierfür ist eine DKP-Veranstaltung.

Vor dem Ehrenmal haben Oberbürgermeister Gregor Kathstede sowie die Bürgermeister Karin Meincke und Frank Meyer gemeinsam still des Kriegsendes am 8. Mai 1945 gedacht.
Vor dem Ehrenmal haben Oberbürgermeister Gregor Kathstede sowie die Bürgermeister Karin Meincke und Frank Meyer gemeinsam still des Kriegsendes am 8. Mai 1945 gedacht.

Vor dem Ehrenmal haben Oberbürgermeister Gregor Kathstede sowie die Bürgermeister Karin Meincke und Frank Meyer gemeinsam still des Kriegsendes am 8. Mai 1945 gedacht.

Stadt Krefeld/Presseamt

Vor dem Ehrenmal haben Oberbürgermeister Gregor Kathstede sowie die Bürgermeister Karin Meincke und Frank Meyer gemeinsam still des Kriegsendes am 8. Mai 1945 gedacht.

Krefeld. Zum stillen Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren am 8. Mai 1945 hat Oberbürgermeister Gregor Kathstede zusammen mit Bürgermeister Frank Meyer (SPD) und Bürgermeisterin Karin Meincke (CDU) auf dem Hauptfriedhof im Namen aller Krefelder Bürger Freitagmorgen einen Kranz niedergelegt. Weitere Gäste waren nicht dabei.

Am 8. Mai 1945 trat die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht in Kraft und beendete damit den Krieg in Europa. Dieser Tag wird auch als Tag der Befreiung begangen.

Ursprünglich hatte der OB eine zentrale öffentliche Veranstaltung angeregt, die Freitag um 16.00 Uhr beginnen sollte. Weil aber zeitgleich die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) dort eine Gedenkveranstaltung angekündigt hatte, hat die Stadt laut Pressesprecher Timo Bauermeister von einem öffentlichen Gedenken Abstand genommen. Eine städtische Veranstaltung aus Sicht der Verwaltung an diesem geschichtsträchtigen Datum sollte frei von parteipolitischen Bezügen oder Interessen bleiben.

Basri Cakir, Fraktionsvorsitzender der Linken, zeigt sich erstaunt darüber. In einem Schreiben an den OB erinnert er daran, das zwischen 1933 und 1945 auch Kommunisten verfolgt, eingesperrt und ermordet wurden. Der OB habe deshalb seines Erachtens nicht das Recht, Vertreter von Opfergruppen nach ihrer politischen Meinung auszusondern. yb

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