Krefeld. Die Stahldorfer können wieder aufatmen: Der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung hat die gefundene amerikanische Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Luftbilder vom Lewesweg in Stahldorf hatten sie sichtbar gemacht.

Die Bombe lag unter dem Gartenteich eines Hauses am Lewesweg. Um 10 Uhr begannen die Experten vom Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung mit der Entschärfung. Um kurz vor halb elf wurde bereits Entwarnung gegeben. "Die Entschärfung verlief problemlos. Nach 20 Minuten war alles erledigt", sagte Jost Leisten, Sprenstoffexperte vom Kampfmittelräumdienst. 

Die Polizei hatte ab 9.30 Uhr das Gelände in einem 500-Meter-Kreis um den Fundort abgesperrt. Direkt betroffen waren die Anwohner im Bereich von 250 Metern rund um den Fundort. Sie mussten bis 9.30 Uhr ihre Wohnungen oder Arbeitsplätze verlassen. Davon waren rund 1800 Personen betroffen. Sie können nun wieder in ihre Häuser zurück.

Insgesamt waren etwa 6600 Menschen von der Entschärfungsaktion betroffen. Sie hatten am Mittwoch ein Schreiben mit Informationen bekommen. Red.

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