Der Umgang mit der Ressource Wasser ist zentrales Thema auf dem Gelände und in der Umwelterziehung von Schulklassen.

Pinguin-Pool
Durch den Einsatz der Pflanzenkläranlage im Pinguin Pool ist eine Beckenreinigung nur noch jedes halbe Jahr nötig, was erhebliche Mengen Wasser spart. Seit Beginn des Projektes konnte der Krefelder Zoo über 500 000 Kubikmeter Wasser sparen.

Durch den Einsatz der Pflanzenkläranlage im Pinguin Pool ist eine Beckenreinigung nur noch jedes halbe Jahr nötig, was erhebliche Mengen Wasser spart. Seit Beginn des Projektes konnte der Krefelder Zoo über 500 000 Kubikmeter Wasser sparen.

Jochmann, Dirk (dj)

Durch den Einsatz der Pflanzenkläranlage im Pinguin Pool ist eine Beckenreinigung nur noch jedes halbe Jahr nötig, was erhebliche Mengen Wasser spart. Seit Beginn des Projektes konnte der Krefelder Zoo über 500 000 Kubikmeter Wasser sparen.

Krefeld. Der Weltwassertag stellt in jedem Jahr die Bedeutung von Wasser für die Menschheit in den Fokus. Im Zoo Krefeld wird seit 2010 ein nachhaltiger Umgang mit dem wertvollen Nass betrieben. In Kooperation mit dem Krefelder Ingenieurbüro Rauch wurde das Projekt „Nachhaltige Wasserwirtschaft im Zoo“ entwickelt.

Hauptziele des Projekts sind Wassereinsparung und Umwelterziehung von Schulklassen. Dazu entstanden auf dem Zoogelände zwei Pflanzenkläranlagen und ein neuer Grundwasserbrunnen. Die große Pflanzenkläranlage für die Seelöwen und den neuen Pinguin-Pool befindet sich hinter dem Regenwaldhaus und hat sich für beide Becken bereits bewährt.

„Bevor die die Anlage gebaut wurde, mussten die Becken von Seelöwen und Pinguinen jede Woche gereinigt werden – das Wasser verschwand im Kanal“, betont Wasseringenieur Gerd Rauch: „Wir nutzen die kostbare Ressource Wasser durch unser biologisches Filtersystem verantwortungsvoll.“

Durch den Einsatz der Pflanzenkläranlage ist eine Beckenreinigung nur noch jedes halbe Jahr nötig, was erhebliche Mengen Wasser spart. Seit Beginn des Projektes konnte der Zoo über 500 000 Kubikmeter Wasser sparen.

Im Frühjahr kommt es verstärkt zu Algenbildung. Anders als in Schwimmbädern werden keine Chemikalien gegen die Algen eingesetzt. Vielmehr kommen regelmäßig Sporttaucher, die übermäßigen Algenwuchs aus Seelöwenbecken und Pinguin-Pool entfernen.

Im Jahr 2014 wurde der pädagogische Teil des Wasserprojektes ins Leben gerufen. Im Zoo können Schulklassen lehrplanrelevante Aspekte zum Thema Wasser erarbeiten. Die Pflanzenkläranlagen werden in den Unterricht mit einbezogen. Die Schüler analysieren Wasserproben in einem eigenen Labor und vollziehen die Reinigungsleistung praktisch nach. Aber auch die Themen wie „Nahrungskette“, „Meeresverschmutzung“ und „Wasserkreislauf im Regenwald“ können besprochen werden. „Dabei ist es uns wichtig, dass die Schulklassen eigenständig in Kleingruppen arbeiten“, sagt Projektkoordinator Christian Schreiner.

Buchungen der Unterrichtseinheiten sind möglich unter

christian.schreiner@zookrefeld.de

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