Nach monatelangen Protesten der Anwohner hat die Stadt nun zwei Regensenken einbauen lassen.

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Nicht zum ersten Mal haben sich auf der Trautstraße große Wassermassen gesammelt. Probleme bereitet der Gehweg.

Nicht zum ersten Mal haben sich auf der Trautstraße große Wassermassen gesammelt. Probleme bereitet der Gehweg.

Bauarbeiter haben nun zwei Regensenken eingebaut. (DJ)

Ralf Schneiders, Bild 1 von 2

Nicht zum ersten Mal haben sich auf der Trautstraße große Wassermassen gesammelt. Probleme bereitet der Gehweg.

Traar. Das heftige Unwetter vor elf Tagen hat auch die Trautstraße in Traar nicht verschont. Wie bereits mehrfach in den vergangenen Jahren gab es Probleme am Beginn des Gehwegs, der in Richtung Hasenheide führt (die WZ berichtete mehrfach). An der Einmündung des Weges auf die Trautstraße befindet sich die einzige Regensenke der Straße. Der Gehweg selber hat keinen Kanalanschluss.

Ralf Schneiders, dessen Grundstück entlang des Gehwegs verläuft, hat die Szenerie in Bildern festgehalten. "Mein Garten stand unter Wasser, genauso wie auf benachbarten Grundstücken", berichtet der Traarer, der die Bilder umgehend an die Stadt geschickt hat. Sein Keller blieb glücklicherweise verschont. "Aber nur wegen der diversen Deichbauten, die ich in letzter Zeit angelegt habe", sagt Schneiders. Seit drei Jahren kämpft er gegen das Wasserproblem auf der Trautstraße.

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Nicht zum ersten Mal haben sich auf der Trautstraße große Wassermassen gesammelt. Probleme bereitet der Gehweg.

Nicht zum ersten Mal haben sich auf der Trautstraße große Wassermassen gesammelt. Probleme bereitet der Gehweg.

Bauarbeiter haben nun zwei Regensenken eingebaut. (DJ)

Bild 1 von 2

Bauarbeiter haben nun zwei Regensenken eingebaut. (DJ)

Überraschend rückten nun Bagger an, die Löcher in die Straße buddelten. Die Bauarbeiter, die vom Tiefbauamt beauftragt worden sind, bauten zwei zusätzliche Regensenken ein.

Der Bauausschuss hatte diese "Gullis" bereits im Mai beschlossen. Baudezernent Thomas Visser hatte die Umsetzung jedoch gegenüber der WZ abgelehnt, weil sie das Entwässerungsproblem nicht lösen, sondern nur verlagern würden.

Diese Meinung wurde im Rathaus nun überdacht. "Die Verwaltung setzt jetzt doch den im Bauausschuss gefassten Beschluss um", sagt Ratsherr Marc Blondin (CDU) erleichtert. "Mit den Senken werden zumindest normale Regenfälle abgeführt und die Senke vor Haus Nummer 67 entlastet", erklärt Tiefbauamtsleiter Hartmut Könner. Über den Wunsch der Anwohner, auch auf dem Gehweg für eine bessere Entwässerung zu sorgen, werde nun mit dem Fachbereich Grünflächen beraten.

"Am günstigsten wäre es, den Weg tiefer zu legen", meint Ralf Schneiders. Außerdem brauche Traar langfristig ein Regenrückhaltebecken, haben ihm die Stadtwerke bestätigt.

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