Der VfS Krefeld hat seit Mitte März ein neues leistungsstarkes Segelflugzeug und hofft auf den Premierenflug an Ostern.

Der VfS Krefeld ist stolz auf seine neue Errungenschaft.
Der VfS Krefeld ist stolz auf seine neue Errungenschaft.

Der VfS Krefeld ist stolz auf seine neue Errungenschaft.

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Der VfS Krefeld ist stolz auf seine neue Errungenschaft.

Krefeld. Beim Verein für Segelflug Krefeld ist die Stimmung vor den Ostertagen gespannt. Nach dem Start in die neue Flugsaison am vergangenen Wochenende steht für die Segelflieger vom Egelsberg jetzt die Inbetriebnahme des neuen Segelfliegers namens „DG 505 Orion“ an. Seit dem 14. März steht der Zweisitzer bereits auf dem Gelände des VfS Krefeld. „Wir sind unheimlich stolz darauf, dass unser Verein sich diesen lange gehegten Traum mit unseren begrenzten Mitteln jetzt erfüllen konnte“, sagt Thomas Wiehle. Der 2. Vorsitzende wartet ebenso wie die anderen rund 100 Vereinsmitglieder jetzt auf die Ummeldung des Segelfliegers beim Luftfahrtbundesamt (LBS) und die zugehörigen Zulassungen für das neue Schmuckstück im Hangar am Engelsberg.

Die „DG 505 Orion“ ist jetzt das leistungsstärkste Segelflugzeug

Das doppelsitzige Leistungsflugzeug mit 20 Metern Spannweite war von den Vereinsmitgliedern Anfang März in Bad Neustadt an der Saale noch selber begutachtet worden, bevor der Verein entschied, das Segelflugzeug zu kaufen. Die „DG 505 Orion“ wurde dann Mitte März an den Egelsberg gebracht. Der Doppelsitzer ist das leistungsstärkste und größte Segelflugzeug des VfS Krefeld.

„Jetzt hoffen wir einfach darauf, dass die Zulassungen schnell kommen und die Ummeldung zügig erfolgt, und wir am Osterwochenende bereits zu den ersten Flügen aufbrechen können“, sagt Wiehle. Um für Nichtsegelflieger einen Vergleich anzustellen, bezeichnet der 2. Vorsitzende das neue Flugzeug mit einem besseren Trekkingrad. Den Rest seiner Flugzeugflotte sieht Wiehle im Vergleich dazu als solide Hollandräder an. Die „DG 505 Orion“ kann sowohl als Schulungsdoppelsitzer als auch als Zweisitzer für längere Flugstrecken genutzt werden. Der Segelflieger ist in der Lage ohne Thermik aus 1000 Metern 44 Kilometer weit zu gleiten. Wiehle geht davon aus, dass Strecken bis zu 800 Kilometern mit dem neuen Segelflugzeug zu realisieren sind und eine Reisedauer von acht bis zehn Stunden erreicht werden kann. „Damit reicht die DG 505 Orion an die Leistungen unserer Einsitzer heran“, sagt Wiehle, der sich bereits darauf freut, auch mal im Formationsflug mit dem neuen Segelflugzeug zu starten. Am liebsten schon an den Ostertagen.

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