Wegen der Bezirksgrenze gelten auf der Glindholzstraße unterschiedliche Geschwindigkeiten.

Jürgen Helmhold und seine Sprösslinge Linus, Lisann und Luna (v.l.) wünschen sich Tempo 30 auf der gesamten Glindholzstraße.
Jürgen Helmhold und seine Sprösslinge Linus, Lisann und Luna (v.l.) wünschen sich Tempo 30 auf der gesamten Glindholzstraße.

Jürgen Helmhold und seine Sprösslinge Linus, Lisann und Luna (v.l.) wünschen sich Tempo 30 auf der gesamten Glindholzstraße.

D. Jochmann

Jürgen Helmhold und seine Sprösslinge Linus, Lisann und Luna (v.l.) wünschen sich Tempo 30 auf der gesamten Glindholzstraße.

Für Jürgen Helmhold ist die Geschwindigkeitsregelung auf der Glindholzstraße ein großes Rätsel. "Ein Teil der Straße ist mit Tempo 30 ausgewiesen, der andere mit 50", sagt der Bürger und fragt sich, warum es diese unterschiedlichen Geschwindigkeitsregelungen für eine Straße gibt.

Jürgen Helmhold ist Vater von drei kleinen Kindern, die sieben, vier und drei Jahre alt sind. Die Familie wohnt auf der Brandenburger Straße, einer Seitenstraße der Glindholzstraße zwischen Glockenspitz und Berliner Straße. "Hier hat die Glindholzstraße Tempo 50. Ich möchte meine Kinder und die der Nachbarn auch in diesem Bereich geschützt wissen. Sie müssen sicher zum Schulbus oder zum Spielplatz gelangen können", sagt der Anwohner. Hinzu komme, dass die parkenden Autos am Straßenrand die Sicht auf die Kinder versperren und die Verkehrssituation zusätzlich unübersichtlich machen würden.

Auf Oppumer Gebiet herrscht Tempo 30, auf Bockumer 50

Der Blick auf eine Karte macht es deutlich: "Neben der Glockenspitz und Berliner Straße mit Tempo 50 gibt es in diesem Gebiet fast nur Tempo-30-Zonen", erklärt Helmhold.

Die Bezirksvertretung Oppum-Linn hat der Geschwindigkeitsbegrenzung auf Crön und Glindholzstraße auf ihrem Gebiet bereits zugestimmt. "Aber an der Glockenspitz ist Bezirksgrenze. Hier haben die Bockumer Bezirksvertreter das Sagen, und ab Glockenspitz gilt auf der Glindholzstraße Tempo 50", sagt der Familienvater.

Jürgen Helmhold wird im März die Politik um Hilfe bitten

Trotz Durchfahrtverbot für Lastwagen werde diese Strecke zudem von vielen Lkw als "Schleichweg" zur Autobahn genutzt, sorgt sich der Anwohner. "Eine Reduzierung der Geschwindigkeit würde zur Sicherheit insbesondere der Kinder, aber auch der erwachsenen Fußgänger und Radfahrer beitragen. Warum nicht gleich die ganze Glindholzstraße zur Tempo-30-Zone erklärt wurde, ist mir einfach schleierhaft."

Die Mobile Redaktion der Westdeutschen Zeitung wird sich die Situation ansehen und möchte dabei mit den Anwohnern diskutieren. Der WZ-Bus steht morgen, Mittwoch, 17. Februar, von 15 bis 16 Uhr an der Glindholzstraße/Ecke Brandenburger Straße. Sie können uns Ihre Meinung auch vorab faxen an die Rufnummer 02151/855 28 24 oder eine E-Mail senden: redaktion.krefeld@westdeutsche-zeitung.de

Nun will Jürgen Helmhold die Sitzungen der Bezirksvertretungen von Oppum am 4.März und von Bockum am 11. März besuchen und in den Einwohnerfragestunden die Politiker um Aufklärung und Änderung zu bitten.

Hans-Jürgen Brockers, Vorsteher der BZV Ost, kündigt an, das Gremium werde die Verwaltung beauftragen, die Situation zu überprüfen, wenn die Anfrage kommen sollte. "Wichtig ist zu klären, wie schnell die Autos denn überhaupt in dem Abschnitt fahren und was die Verantwortlichen der Stadtwerke sagen . Denn dort fährt auch ein Bus", sagt Brockers.

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