Bei einer Ortsbesichtigung bekräftigt Jürgen Hengst seine Kritik an Gerald Wagener.

Die SPD kritisiert diese Sperrung der nördlichen Kornaue.
Die SPD kritisiert diese Sperrung der nördlichen Kornaue.

Die SPD kritisiert diese Sperrung der nördlichen Kornaue.

D. Jochmann

Die SPD kritisiert diese Sperrung der nördlichen Kornaue.

Krefeld. Den Kompromiss für den Wanderweg nördlich von Gut Auric, mit dem der Verberger Bürgervereinsvorsitzende Ralf Mühlenberg zufrieden ist, empfinden SPD-Vertreter im Planungsausschuss und in der Bezirksvertretung weiterhin als nicht akzeptabel.

Auch aus dem Vorstand des Bürgervereins kommen unzufriedene Stimmen. Ratsherr Jürgen Hengst steht vor einem im Dezember errichteten Gatter und fasst den Unmut zusammen: "Gutsbesitzer Gerald Wagener schafft Stück für Stück Fakten gegen geltendes Recht."

Hengst und sein Kollege Ernst Schupp kritisieren vor allem die Sperrung der nördlichen Kornaue zwischen dem Gut und der Riethbenden-Brücke über die Niepkuhlen. Hengst, derzeitiger planungspolitischer Sprecher, hält die Sperrung des inzwischen aufgepflügten Weges durch ein Gatter für rechtswidrig. Im Stadtrat am Donnerstag will die SPD das Thema als dringlich auf die Tagesordnung gesetzt wissen und anschließend Taten der Verwaltung sehen.

Hengst ist der Ansicht, dass historische Wege wie die vor 1844 in Verberg bestehenden in Landschaftsschutzgebieten auch auf fremdem Eigentum öffentlich begehbar sein müssen.

Bei einem Ortstermin erinnerte jetzt Bezirksvertreter Wolfgang Merkel daran, dass CDU und FDP in der Bezirksvertretung gegen einen Resolutionsentwurf gestimmt haben, der das Öffnen des Weges durch die Stadt forderte. Wer bis vor fünf Jahren vom Hermann-Kresse-Weg über den Steg ging, der in den 1960er Jahren angelegt wurde, konnte südlich Richtung Kornaue und östlich Richtung Rather Straße gehen. Mit anderen Wegen ergab sich ein Rundwanderweg mittlerer Strecke.

Den vermisst Hengst jetzt: "Man muss einen riesigen Umweg machen. Die Kompromissfreudigkeit ihres Vorsitzenden können Gerhard Moshövel und Wolfgang Wientgen aus dem Vorstand des Verberger Bürgervereins nicht teilen: "Das ist nicht Beschlusslage des Vorstands."

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