Abgeordneter Siegmund Ehrmann (SPD) stimmte 30 Stephanus-Schüler auf Berlin-Reise ein.

Besuch
Siegmund Ehrmann (SPD-MdB, vorn rechts) stimmte die Stephanus-Schüler auf Berlin ein. Im Hintergrund rechts Schulleiter Uwe Engelbrecht.

Siegmund Ehrmann (SPD-MdB, vorn rechts) stimmte die Stephanus-Schüler auf Berlin ein. Im Hintergrund rechts Schulleiter Uwe Engelbrecht.

D. Jochmann

Siegmund Ehrmann (SPD-MdB, vorn rechts) stimmte die Stephanus-Schüler auf Berlin ein. Im Hintergrund rechts Schulleiter Uwe Engelbrecht.

Krefeld. Antworten auf ihre Fragen zu bundes- und weltpolitischen Geschehnissen erhalten rund 30 aufmerksam lauschende Schülerinnen und Schüler der Stephanusschule an der Rote-Kreuz-Straße aus erster Hand. Bundestagsabgeordneter Siegmund Ehrmann kommt zu Besuch, um sie auf ihre Berlin-Reise auf Einladung der Sozialdemokraten einzustimmen.

Er nimmt die Stippvisite auch zum Anlass, um auf die Güte der Hauptschule und das längere gemeinsame Lernen aufmerksam zu machen, das er unterstützt. „Es ist gut, die Schullandschaft neu zu ordnen“, sagt der Politiker. „Eine Gesamtschule zu bilden, ist für die Zukunft ein prima Weg.“ Die Verantwortlichen der Stephanusschule möchten mit den Kollegen der Oppumer Realschule zur vierten Krefelder Gesamtschule fusionieren.

Die Jungen und Mädchen der Klassen neun und zehn sind gespannt auf den Mann aus Moers. „Ich habe ihn noch nicht gesehen“, sagt Schüler Emre Huni. Er möchte vor allem wissen, wie es mit seiner Schule weitergeht. Seine Schulkameraden fragen nach Griechenland, Afghanistan, Europa und auch nach Krefeld. Ehrmann findet, dass die politisch Verantwortlichen ihre Wirtschaftsförderung hier besser betreiben müssten, dass die Innenstadt attraktiver gestaltet werden und der Hochschulstandort gemeinsam mit Unternehmen gestärkt werden müsste.

Ohne die Frage nach dem Bundespräsidenten geht der Morgen nicht vorbei. Ehrmann: „Ich hätte mir gewünscht, dass Christian Wulff und seine Frau einen eigenen Stil entwickelt hätten.“ Viele Dinge seien zu zögerlich beantwortet worden. „Es ist schrecklich, dass der deutsche Bundespräsident bei Büttenreden zur karnevalistischen Witzfigur wird.“ cf

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