Wegen der Traglufthalle finden Veranstaltungen an der Moerser Landstraße statt. Die Flüchtlinge sind dazu eingeladen.

Wegen der Traglufthalle finden Veranstaltungen an der Moerser Landstraße statt. Die Flüchtlinge sind dazu eingeladen.
Für die musikalische Unterhaltung sorgt beim Maifest die in Traar die Band „Heavens Club“.

Für die musikalische Unterhaltung sorgt beim Maifest die in Traar die Band „Heavens Club“.

Bürgerschützenverein

Für die musikalische Unterhaltung sorgt beim Maifest die in Traar die Band „Heavens Club“.

Krefeld. Auf dem eigentlichen Traarer Festplatz an der Lindenallee steht bekanntlich für die nächsten Jahre eine Traglufthalle, in der 150 Flüchtlinge untergebracht sind. Der von der Stadtverwaltung Krefeld zugesagte Ersatz-Festplatz ist inzwischen an der Moerser Landstraße errichtet worden. In der kommenden Woche wird er abgenommen und steht dann für Veranstaltungen von Vereinen zur Verfügung. Der Bürgerschützenverein Traar wird den neuen Ersatz-Festplatz am 30. April und 1. Mai mit dem zweitägigen Maifest einweihen.

Am Samstag ab 20 Uhr findet der traditionelle „Tanz in den Mai“ im großen Festzelt statt. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die bekannte Profi-Band Heavens Club. Sie hat zuletzt beim großen Schützenfest 2015 die Traarer Schützen sowie die vielen Gäste begeistert.

Den Ausschank der Getränke werden die Traarer Schützen in mehreren Schichten selbst übernehmen; die Landfleischerei Kalli Hinterding wird zur Stärkung der Gäste verschiedene Speisen anbieten. Der Eintritt für den Tanz in den Mai kostet zwölf Euro; Karten gibt es im Vorverkauf im FinanzCenter Traar der Sparkasse Krefeld. Der Einlass ins Zelt beginnt ab 19.30 Uhr.

Der Maibaum wird am Sonntag um 12.30 Uhr gesetzt

Am Sonntag treten die Traarer Schützen zunächst um 12 Uhr auf dem Traarer Rathausmarkt an. Dort werden König Norbert I. (Lux), Walter Potthast als Präsident und Festmajor Jörg Platen gemeinsam mit den amtierenden Ministern die lange Front der angetretenen Schützen zu den Klängen des Preußischen Präsentiermarschs abschreiten, bevor der gesamte Schützenzug mit einer historischen, von zwei Pferden gezogenen Feldküche (Baujahr 1911) und klingendem Spiel durch den Traarer Dorfkern zum neuen Ersatz-Festplatz an der Moerser Landstraße marschiert.

Auf dem Ersatz-Festplatz wird ab etwa 12.30 Uhr der Maibaum gesetzt. Zu Beginn werden die Kinder der örtlichen Kitas und der Grundschule den Maikranz mit bunten Bändern schmücken und Frühlingslieder singen.

Die Traarer Schützen haben ein vielseitiges Programm für die ganze Familie auf die Beine gestellt. Die Kinder können sich den ganzen Tag auf der Hüpfburg austoben, sich schminken lassen oder mit bunten Luftballons des Sanitätskorps spielen. Die Altschützen und die Freien Bauern verteilen begehrte Plastikbälle.

Musikalisch sorgen die beiden Musikkapellen „Nette Stölle Jonges“ und „BSW 78“ den ganzen Tag über abwechselnd für Unterhaltung. Für die Verpflegung sorgen ebenfalls die Schützen. Die 1. und 2. Kompanie der Historischen Sappeure beköstigen die Besucher mit verschiedenen Suppen aus ihrer historischen Feldküche und knusprigen Grillwürstchen. Auch Kaffee und Kuchen wird es geben.

Oberbürgermeister Frank Meyer hat seinen Besuch für 14 Uhr angekündigt. Mit ein paar Worten wird er den Ersatz-Festplatz offiziell eröffnen. Die Hip Hop-Gruppe des Turnvereins Traar wird anschließend eine Kostprobe ihres Könnens zeigen.

„Da wir an dem Wochenende in unmittelbarer Nachbarschaft der Flüchtlingsunterkunft feiern und den dort lebenden Flüchtlingen einen kleinen Einblick in unsere Bräuche gewähren möchten, haben wir übrigens die in Traar untergebrachten Flüchtlinge zu beiden Veranstaltungen herzlich eingeladen“, sagt Präsident Walter Potthast.

Die Traarer Schützen verzichten zudem aus Rücksicht auf die benachbarten Flüchtlinge, die überwiegend massiv unter Bürgerkriegsereignissen gelitten haben, am 1. Mai auf den sonst üblichen Einsatz von Kanonen. Die Plastikbälle, die sonst mit zwei laut knallenden Kanonen zu den versammelten Kindern befördert werden, werden in diesem Jahr mit bloßer Muskelkraft an die Kinder verteilt.

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