Mitarbeiter der Verwaltung haben mit reichlich Farbe einen Parkstreifen auf der Fahrbahn markiert.

Das wilde Parken vor der Eisdiele in Traar (wie hier auf dem Foto) hat nun ein Ende.
Das wilde Parken vor der Eisdiele in Traar (wie hier auf dem Foto) hat nun ein Ende.

Das wilde Parken vor der Eisdiele in Traar (wie hier auf dem Foto) hat nun ein Ende.

Andreas Bischof

Das wilde Parken vor der Eisdiele in Traar (wie hier auf dem Foto) hat nun ein Ende.

Krefeld. Das wilde Parken vor der Eisdiele San Marco in Traar hat ein Ende. Nach zahlreichen vergeblichen Anläufen ist die Verwaltung dem Wunsch der Bezirksvertretung-Ost nachgekommen und hat die Verkehrslage vor der Eisdiele in Traar entschärft.

In der ersten Septemberwoche haben sich Mitglieder der Bezirksvertretung, Verwaltung und der Besitzer der Eisdiele vor Ort getroffen, um die Lage noch einmal in Augenschein zu nehmen. Bereits zwei Tage später hatten Mitarbeiter der Verwaltung mit reichlich Farbe den Parkstreifen auf der Fahrbahn markiert.

Auf einer Länge von 200 Metern können die Kunden nun anhalten

„Wenn sich die Autofahrer jetzt an die neue Parksituation halten, ist allen gedient“, sagt Bezirksvorsteher Wolfgang Merkel (SPD). Die Verwaltung hat auf einer Länge von rund 200 Metern an der Moerser Landstraße einen Parkstreifen auf die Straße gezeichnet, der den Autofahrern genau anzeigt, wo sie stehen dürfen.

Durch das Parken auf der Fahrbahn wird die Straße schmaler und die Fahrer werden gezwungen, langsamer zu fahren. „Wenn die Autos jetzt noch alle auf der Straße geparkt werden und nicht mehr halb auf dem Bürgersteig, entspannt sich die Lage vor der Eisdiele erheblich“, so der Bezirksvorsteher.

Gefährliche Situation für Fußgänger in der Vergangenheit

Merkel und seine Mitstreiter aus der BZV sehen in dieser Neuerung vor der Eisdiele ein Stück mehr Sicherheit im Traarer Zentrum. Dafür hatten sie sich eingesetzt, nachdem ein Traarer in der Bürgersprechstunde den Ausschuss um Hilfe gebeten hatte. Vor allem im Sommer, zu den Hochzeiten der Eisdiele, stehen die Kunden meterweit – teils sogar auf der Fahrbahn – für ein Eis an. Durch die vorbeifahrenden Autos ist es immer wieder zu gefährlichen Situationen gekommen.

Walter Kienen (CDU), Paul Hoffmann (FDP), Thomas Jansen und Oliver Leist (beide SPD) hatten vor Ort die Situation erkundet und anschließend einige Entschärfungsmaßnahmen vorgeschlagen.

Auf der gegenüberliegenden Seite sollte Längsparken statt des üblichen Schrägparkens erlaubt werden. Vor der Eisdiele sollte der Gehweg verbreitert und dadurch der vorbeifahrende Verkehr abgebremst werden.

Angesichts der Haushaltssituation sind die baulichen Veränderungen aber verworfen worden. Mit der Fahrbahnmarkierung hoffen alle nun auf den gleichen Effekt.

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