Bezirksvertretung freut sich über das neue Projekt. Kritikpunkt sind aber die wenigen Stellplätze.

Verberg
An dieser Stelle an der Gatzenstraße Nähe der Straße An Kalverpesch in Verberg soll bis 2013 die neue Kindertagesstätte für sechs Gruppen entstehen.

An dieser Stelle an der Gatzenstraße Nähe der Straße An Kalverpesch in Verberg soll bis 2013 die neue Kindertagesstätte für sechs Gruppen entstehen.

Andreas Bischof

An dieser Stelle an der Gatzenstraße Nähe der Straße An Kalverpesch in Verberg soll bis 2013 die neue Kindertagesstätte für sechs Gruppen entstehen.

Krefeld-Verberg. Verberg erhält an der Gatzenstraße eine neue Kindertagesstätte mit sechs Gruppen. Östlich zwischen der Straße An Kalverpesch und dem Kleingartengelände An der Nordtangente befindet sich ein etwa 4000 Quadratmeter großes Grundstück der Stadt. Derzeit, so informiert Barbara Pudelko vom Fachbereich Jugendhilfe die Bezirksvertreter im Bockumer Rathaus, laufe eine notwendige Änderung des Bebauungsplanes. Geplant sei die Fertigstellung bis 2013. Danach werde der momentane Standort der städtischen Kita an der Zwingenbergstraße aufgegeben.

Auf 1400 Quadratmetern Nutz- und Verkehrsflächen sowie einem Außenspielgelände von 1800 Quadratmetern wird die 45. städtische Einrichtung für Kinder gebaut. In städtische Regie geht sie jedoch nur dann über, wenn sich kein freier Träger für den Betrieb findet.

Geplant sei die Fertigstellung, das geht aus der Verwaltungsvorlage hervor, bis 2013. Der Komplex wird Richtung Gatzenstraße ausgerichtet sein. Die Räume für die Gruppen weisen nach Süden und Südwesten.

Die Nachfrage nach U-3-Betreuung ist groß

Eine der sechs Gruppen bietet ein integratives Konzept, ist also offen für behinderte und nichtbehinderte Kinder. Die Kita wird auch ausreichend für die U-3-Betreuung ausgestattet sein. Die Kosten dafür belaufen sich voraussichtlich auf zwei bis zweieinhalb Millionen Euro.

Wie Pudelko betont, ist die Nachfrage nach Plätzen für unter Dreijährige besonders groß. In den letzten Jahren sind im Bereich An Kalverpesch und En de Siep zahlreiche neue Einfamilienhäuser entstanden, in denen inzwischen viele Kleinkinder wohnen. Die Zufahrt führt über die Gatzenstraße, um die schmale Straße am Kalverpesch nicht durch weiteren Verkehr zu belasten.

Die Bezirksvertretung Ost begrüßt das Vorhaben grundsätzlich. Karl-Heinz Buskamp: „Wir freuen uns mit den Verberger Familien über dieses neue Projekt.“ Allerdings kritisiert der CDU-Politiker die Tatsache, dass die Planung nur sechs Pkw-Stellplätze ausweise. Das sei bei rund 20 Mitarbeitern der Einrichtung zu wenig. Zudem sei damit zu rechnen, dass zahlreiche Kinder von ihren Eltern per Pkw zur Kita gebracht werden.

Barbara Pudelko verweist als Antwort auf die unterschiedlichen Bringzeiten, die den Andrang in Grenzen halten würden. Zudem stünden auf dem benachbarten Parkplatz des Kleingartengeländes ausreichend Stellplätze bereit. Die Bezirksvertreter appellieren dennoch an die Verwaltung, ausreichend Stellfläche in der Planung zu berücksichtigen.

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