Anlage wird an der Kreuzung Uerdinger/Florastraße installiert. Feuerwehr bekommt Vorfahrt.

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An der Einmündung Uerdinger/Florastraße laufen die vorbereitenden Arbeiten zur Installation der Ampel.

An der Einmündung Uerdinger/Florastraße laufen die vorbereitenden Arbeiten zur Installation der Ampel.

Andreas Bischof

An der Einmündung Uerdinger/Florastraße laufen die vorbereitenden Arbeiten zur Installation der Ampel.

Krefeld. Die Uerdinger Straße bekommt eine weitere Ampelanlage. Für 175000 Euro soll noch in diesem Jahr der Kreuzungsbereich Flora- und Moltkestraße mit der Technik ausgestattet werden. Das bestätigte Stadtsprecher Michael Streubel auf WZ-Anfrage.

Besonders die Krefelder Feuerwehrleute werden die soeben begonnenen Arbeiten freuen. Denn wenn sie mit Blaulicht und Martinshorn von der Hauptwache an der Florastraße ausrücken, müssen sie sehr häufig auf die Uerdinger Straße abbiegen.

Enge Fahrbahn und viel Verkehr - da ist es nicht immer einfach, zügig weiterzukommen. Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge bekommen deshalb auch eine Vorrangschaltung, erläutert Streubel: Von den Wagen aus können sich die Wehrleute Grünlicht anfordern, während auf Uerdinger und auch Moltkestraße der Verkehr stehen bleiben muss.

Dass das Land den Bau der Ampelanlage mit 80 Prozent bezuschusst, hat allerdings einen anderen Grund: Die Beschleunigung des öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV). Denn nicht nur die Feuerwehr, auch Fahrer von Bussen und Bahnen können sich den Vorrang per Sender anfordern, wodurch die Ampel schneller auf Grün schaltet. An der Straßenbahn-Haltestelle wird zudem auch hier eine vorgelagerte Stoppampel installiert, die Autofahrer ausbremst, damit die Fahrgäste gefahrlos aussteigen können.

Die gesamte Anlage wird nach Angaben Streubels in die "Grüne Welle" der Uerdinger Straße eingepasst sein. Dass sie mit der neuen stromsparenden und wesentlich helleren LED-Technik ausgestattet ist, versteht sich bei einer neuen Ampel von selbst. Zurzeit werden die vorbereitenden Tiefbauarbeiten durchgeführt.

Mehr Sicherheit wird es an der Kreuzung künftig auch für Krefelds Schüler - insbesondere des Moltke-Gymnasiums - geben. Streubel verweist nicht nur auf die verbesserte Querungsmöglichkeit durch die Ampel. Parallel dazu sollen auch Radwege markiert werden, die insbesondere Autofahrern sofort ins Auge fallen sollen.

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