Nur acht Mitglieder waren erschienen.

Gellep-Stratum. Enttäuscht blickten Melanie Huebschke und Markus Kreutz, die Vorsitzende und der Geschäftsführer des Vereins für Jugendhilfe Gellep-Stratum, in die Runde: Nur acht Mitglieder und zwei Gäste waren in den Jugend- und Kinder-(Juki)-Treff an der Legionsstraße gekommen, um über die Auflösung des Vereins und damit das Aus für den Treff zu beschließen. "Alle 58 Mitglieder haben eine Einladung bekommen", sagte Markus Kreuz. Doch auch so war die Beschlussfähigkeit der Versammlung gegeben und die Entscheidung rechtskräftig.

Damit die Jugendarbeit in Gellep-Stratum weiter bestehen kann, gibt es schon seit April eine Nachfolgeorganisation, die nun auch offiziell unter dem Namen "Verein zur Förderung für Kinder- und Jugendarbeit Gellep-Stratum e.V" einen Teil der Arbeit fortsetzen soll. Ein Teil der Anwesenden beschloss noch am Abend, Mitglied zu werden. In einem Jahr soll das Vereinsvermögen von 3700 Euro an den neuen Verein übergehen. "Wir können nun sowohl die offene Jugendarbeit, als auch die verbandsgebundene finanziell unterstützen", erklärte Kreutz.

Die Zukunft des Juki-Treff ist indes weiter offen. "Mitte Dezember haben wir eine Besprechung mit dem Jugendamt", sagte der Geschäftsführer. Auch über die gelegentliche Nutzung des blauen Container durch andere Gruppen wird nachgedacht.

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