Im neuen Garten des Altenheims am Tiergarten grünt und blüht es. Die Beete sind auch für Gehbehinderte zugänglich.

Künstler Stefan Grefraths, Einrichtungsleiterin Bettina Lenzen, Ideengeberin Renate Stenmans und Landschaftsarchitekt Pieter Schwarze präsentieren das Windspiel.
Künstler Stefan Grefraths, Einrichtungsleiterin Bettina Lenzen, Ideengeberin Renate Stenmans und Landschaftsarchitekt Pieter Schwarze präsentieren das Windspiel.

Künstler Stefan Grefraths, Einrichtungsleiterin Bettina Lenzen, Ideengeberin Renate Stenmans und Landschaftsarchitekt Pieter Schwarze präsentieren das Windspiel.

Dirk Jochmann

Künstler Stefan Grefraths, Einrichtungsleiterin Bettina Lenzen, Ideengeberin Renate Stenmans und Landschaftsarchitekt Pieter Schwarze präsentieren das Windspiel.

Bockum. Noch bis zur letzten Minute vor dem Sommerfest am Wochenende wird am neuen Garten, an Windspiel und Sonnensegel im Altenheim am Tiergarten Hand angelegt. Jetzt können die Senioren der Einrichtung den neuen grünen und geschützten Bereich genießen. Barrierefrei geht es nach draußen. Dort blüht der Sommer.

Das einen Meter hohe Windspiel ist wetterfest und sturmerprobt

Das neue Windspiel sieht aus, wie eine Blume, die sich im Wind bewegt. „Es heißt ,Atomik‘ und besteht aus fünf verschiedenen Ebenen, die sich abwechselnd drehen“, erklärt der Krefelder Künstler Stefan Grefraths. „Daran sind 48 weiße und blaue handgefertigte Halbschalen aus Plexiglas befestigt. Es ist total wetterfest. Wir haben den Prototyp im Sturm Kyrill getestet. Als das Unwetter heraufzog, haben wir ,Atomik‘ einfach nach draußen gestellt.“ Die Farben wurden in Anlehnung an das Haus gewählt.

„Der Garten ist absolut schön und sehr gepflegt.“

Otto Hitschler

Das Kunstwerk ist etwa einen Meter hoch und ragt aus einem Hochbeet heraus. „Wir haben einige Beete höher gelegt, damit die älteren Menschen gut an alle Pflanzen herankommen um zu schnuppern“, sagt Garten- und Landschaftsarchitekt Pieter Schwarze. „Dort wachsen Kräuter und Blumen. Im Frühjahr ist der Duft der Olive im ganzen Viertel zu riechen.“

Obstbäume und -sträucher wechseln sich auf den 1000 Quadratmetern mit bunten Blumen ab. Alle Farben sind beinahe das ganze Jahr über zu sehen, angefangen von der gelbblühenden Zaubernuss im Frühjahr bis zu den späten Rosen. Unter dem Windspiel wiegen sich blaue Iris. Vor dem Hochbeet plätschert ein Springbrunnen. Zwischen den Beeten sind die Wege gepflastert. Schwarze: „Die Senioren können dort gut im Rollstuhl oder mit dem Rollator passieren.“ Sie finden bei warmem Regenwetter oder zu viel Sonne Schutz in zwei kleinen Pavillons. Oder sie gehen unter das neue Sonnensegel, das sich bei Wind automatisch schließt.

Die Bewohner sind begeistert. Otto Hitschler: „Der Garten wurde absolut schön angelegt und ist sehr gepflegt. Ich bewundere ihn gerne von meinem Balkon aus.“ Olaf Hitschler ergänzt: „Hier ist es besser, als ich erwartet habe. Die anfängliche Skepsis ist vorbei.“ Die Heimleitung ist über die Resonanz erfreut. Leiterin Bettina Lenzen und Verwaltungsmitarbeiterin Renate Stenmans freuen sich über den neuen dritten grünen Bereich am Haus.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer