Die Stiftung zum Wohl der Menschen in Bockum will Jugendarbeit fördern und christliche Werte vermitteln.

Bockum
Stiftung zum Wohl der Menschen in Bockum (von links): Wolfgang Urban (Vorstandsmitglied), Klaus Herbert (Vorsitzender), Marianne Jürgensen (Stifterin), Henny Freys (stellvertretende Vorsitzende) und Rudolf Oetker (Schatzmeister).

Stiftung zum Wohl der Menschen in Bockum (von links): Wolfgang Urban (Vorstandsmitglied), Klaus Herbert (Vorsitzender), Marianne Jürgensen (Stifterin), Henny Freys (stellvertretende Vorsitzende) und Rudolf Oetker (Schatzmeister).

Dirk Jochmann

Stiftung zum Wohl der Menschen in Bockum (von links): Wolfgang Urban (Vorstandsmitglied), Klaus Herbert (Vorsitzender), Marianne Jürgensen (Stifterin), Henny Freys (stellvertretende Vorsitzende) und Rudolf Oetker (Schatzmeister).

Krefeld. „Wir wollen transparent sein“ – Klaus Herbert, Vorsitzender der Stiftung zum Wohl der Menschen in Bockum, nimmt seinen Auftrag ernst: „Wir, die Stiftung des Fördervereins der evangelischen Kirche Krefeld-Bockum, betrachten uns als gesamtbürgerliches Engagement.“ Im Foyer der Christuskirche an der Schönwasserstraße haben sich interessierte Gemeinde- und Stiftungsmitglieder eingefunden.

Bisher hat sich die im Jahr 2000 gegründete Stiftung hauptsächlich in der Kinder- und Jugendarbeit engagiert. Auslöser dafür war das Geschenk eines wertvollen Bildes an die Gemeinde der Christuskirche. Der Erlös aus dem Verkauf des Bildes und die Stiftung eines nennenswerten Geldbetrags bildeten den ursprünglichen Kapitalstock. Mit weiteren Erbschaften und Schenkungen in Form von Geld, Wertpapieren und einer Immobilie konnte das Kapital weiter aufgebaut werden.

„Die Erträge werden bisher im Wesentlichen zur Finanzierung von Teilzeitstellen für die Jugendarbeit und die Betreuung älterer Gemeindemitglieder verwendet“, so Klaus Herbert.

Beispiele dafür seien das jährlich stattfindende Ferienlager für Jugendliche und der Besuchsdienst für ältere Menschen.

Ziel der Stiftung sei es, die Betreuung der Menschen in allen Lebensphasen zu fördern. „In Zukunft wollen wir stärker die Erweiterung des Familienzentrums unterstützen“, so Herbert zu Projekten der Stiftung: „Mit der Erweiterung des Familienzentrums, deren Finanzierung noch nicht gesichert ist, stellen sich zusätzliche Aufgaben.“

Kinderchor gibt eine Kostprobe

Gut ausgebildete Kräfte für die Betreuung der Kleinkinder in den U-3-Gruppen und für die vorschulische Bildung älterer Kinder würden nur unzureichend mit öffentlichen Mitteln bezahlt.

Insgesamt gilt: Die Vermittlung christlicher Werte an Kinder und junge Familien mit Gebet, Spiel und Gesang sollen das spätere Leben prägen. Jugendarbeit, Sozialberatung und Seniorenbetreuung werden derzeit angeboten. Außerdem steht im Familienzentrum ein geschultes Team bereit.

Darüber hinaus gibt es eine Chorleitung für einen Kinderchor. Der gab dann auch gleich eine Kostprobe und gewährte einen kleinen Einblick in eine seiner Proben. Chorleiterin Maria Wöhler stimmte Konzentrationssingspiele, eine gesangliche Vorstellungsrunde und schließlich einen Kanon an: „Sieben Stiegen hat mein Häuschen, oben wohnt ein kleines Mäuschen. Wenn das Mäuschen Hunger hat, isst es sich im Keller satt“, sangen die Kinder fröhlich.

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