Hundert Schulbänke wurden eingeweiht.

Traar
Erzbischof Leon Kalenga stattete der Kindern einen Besuch ab und verschaffte sich einen Eindruck von dem neuen Schul-Mobiliar.

Erzbischof Leon Kalenga stattete der Kindern einen Besuch ab und verschaffte sich einen Eindruck von dem neuen Schul-Mobiliar.

privat

Erzbischof Leon Kalenga stattete der Kindern einen Besuch ab und verschaffte sich einen Eindruck von dem neuen Schul-Mobiliar.

Krefeld-Traar. Endlich ist es soweit. Die Mama-Elisabeth-Schule in Kinshasa/Afrika wurde offiziell eröffnet. Und auch die 100 gespendeten Schulbänke aus der Aktion „100 Schulbank-Patenschaften“ des Bürgervereins Traar stehen nun an ihrem Platz und werden von den Kindern täglich in Anspruch genommen. Seit vielen Jahren betreut der Bürgerverein das Schulprojekt im Kongo.

Zur Eröffnung kam Schulgründer Leon Kalenga persönlich zu Besuch

Anlässlich der Eröffnung stattete Erzbischof Leon Kalenga, der Gründer der Schule, den Kindern einen Besuch ab und reiste eigens von seinem Amtssitz in Accra in seine Heimatstadt Kinshasa.

Die Aufgaben in der Schule sind unter drei Ordensschwestern aufgeteilt: Schwester Monique Milolo hat die Leitung übernommen. Um die Finanzen kümmert sich Schwester Marie Jeanne Bakampelela und Schwester Marie Celestine ist für die Gemeinschaft der Schwestern, Lehrer und Kinder verantwortlich. 15 weitere Mitarbeiter unterstützen sie bei ihrere Arbeit.

Rund 100 Kinder besuchen die Schule. Sie sind in zwei Gruppen aufgeteilt, die jeweils morgens und nachmittags unterricht haben. Im Mittelpunkt steht dabei die Muttersprache Französisch. Die Kinder sollen richtig schreiben und lesen können sowie die Rechtschreibung und die Grammatik beherrschen.

Die Kinder haben mit dem Besuch der Schule eine Chance auf Bildung

Auch ein umfangreicher Wortschatz und ein guter sprachlicher Ausdruck sind wichtig. Eine große Rolle spielt auch das Fach Mathematik. Hier werden vorrangig die Grundfähigkeiten vermittelt. Das Fach Religion nimmt einen besonderen Platz ein. Weitere Fächer sind Kunst, Schönschrift, Musik, Sport und Handarbeiten.

„Mit dem Besuch der Schule in Kinshasa soll den Kindern eine Chance auf ein besseres Leben gewährleistet werden“, sagt Ulla Bienert vom Bürgerverein. „Die Heimkinder haben schon einen schlechten Start ins Leben. Wir versuchen ihnen eine Perspektive zu geben.“ Der Bürgerverein wird sich auch um die weitere Entwicklung der Schule kümmern.

„Schulmaterial, didaktische Mittel und Pausenverpflegungen fehlen noch“, sagt Bienert, die dafür einsteht dass jeder Euro auch in Kinshasa ankommt. Seit Jahren steht sie im persönlichen Kontakt mit dem Erzbischof, der für sie „wie ein Bruder ist“. Spenden nimmt der Bürgerverein gerne entgegen und leitet sie an das Schul-Projekt weiter.

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