Zum 1. Januar geht die Fusion der Pfarren im Norden über die Bühne. Der neue Leiter der GdG steht noch nicht fest.

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Die Hauptkirche der großen Gemeinde wird St. Gertrudis in Bockum. (Archiv

Die Hauptkirche der großen Gemeinde wird St. Gertrudis in Bockum. (Archiv

Dirk Jochmann

Die Hauptkirche der großen Gemeinde wird St. Gertrudis in Bockum. (Archiv

Krefeld. St. Christophorus heißt die künftige fusionierte katholische Gemeinde der noch in der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Nord zusammengeschlossenen Pfarreien St. Gertrudis und Herz-Jesu in Bockum, St. Josef in Traar, Christ-König in Verberg und St.Hubertus am Kliedbruch.

Hauptkirche der großen Gemeinde wird St. Gertrudis in Bockum. Das gab GdG-Leiter Karl-Heinz Teut im Fronleichnams-Gottesdienst bekannt. Der sollte ursprünglich zum Auftakt der geplanten Prozession auf dem Platz vor Herz-Jesu an der Friedrich-Ebert-Straße abgehalten werden, wurde dann aber wegen Regens in die Kirche verlegt. Statt der Prozession fand nach der Messe eine Begegnung der aus allen fünf Gemeinden zusammengekommenen Gläubigen im Pfarrheim von Herz-Jesu statt.

Die Personalentscheidung über den künftigen Pfarrer der Großgemeinde hat Bischof Heinrich Mussinghoff noch nicht getroffenen. Teut rechnet in Kürze damit. In seiner Ansprache wies er darauf hin, dass der Bischof mit seiner Namens- und Kirchenentscheidung dem Mehrheitswillen der Gremien gefolgt sei.

An der Mai-Konferenz der Gremienvertreter aus den fünf bisher selbständigen Gemeinden hatte auch Bernd Wolters von der Pastoralabteilung des Bistums teilgenommen. "An ihn hatten wir viele Detail-Fragen", berichtete Teut. Vor allem um praktische Dinge wird es in den nächsten Monaten gehen: "Die Entscheidung muss ja bis zum 1.Januar organisatorisch umgesetzt werden."

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