Viele Familien kamen am Wochenende zum Egelsberg und machten einen Rundflug.

Viele Familien kamen am Wochenende zum Egelsberg und machten einen Rundflug.
Die vierjährige Kai inspiziert mit Vater Michael Markfort einen Segelflieger. (DJ)

Die vierjährige Kai inspiziert mit Vater Michael Markfort einen Segelflieger. (DJ)

Die vierjährige Kai inspiziert mit Vater Michael Markfort einen Segelflieger. (DJ)

Krefeld. Schon von weitem waren die Flugzeuge im strahlend blauen Himmel zu erkennen. Bei sommerlichen Temperaturen veranstaltete der Verein für Segelflug Krefeld am Wochenende einen Publikumstag. Dabei nutzten viele Familien das gute Wetter und begaben sich zum allwöchentlichen Sonntags-Ausflug auf den Krefelder Egelsberg. Viele ließen sich die Chance nicht nehmen und genossen bei einem Rundflug die gute Aussicht über den Niederrhein. „Wir wollen den Leuten das Segeln näher bringen“, sagte der zweite Vorsitzende Thomas Wiehle. Gerade die jungen Besucher standen dabei im Fokus. „Nachwuchsarbeit wird hier groß geschrieben und wir freuen uns immer, wieder neue Personen für das Segelfliegen begeistern zu können“, sagte Wiehle.

Der Publikumstag fand in diesem Jahr an der Stelle des eigentlich geplanten Flugplatzfestes statt. Dies wurde aus organisatorischen Gründen abgesagt, nachdem eine Einigung mit dem Aeroclub Bayer Uerdingen ausblieb. Der Verein wollte dabei aber nicht ein neues Fest organisieren. „Wir möchten den Besuchern den normalen Flugbetrieb zeigen, weshalb alles bewusst etwas kleiner gestaltet ist“, sagte Wiehle.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand dabei natürlich das Segelfliegen. Der Verein besitzt acht Flugzeuge, sechs davon sind Segelflieger. Besonders beliebt ist dabei der spektakuläre „Windenstart“. Bei dieser Startform, ist das Segelflugzeug an einer Seilwinde befestigt und wird ohne Motorantrieb in die Höhe gezogen.

„Wir freuen uns immer wieder, neue Personen für das Segelfliegen begeistern zu können.“

Thomas Whiele, 2. Vorsitzender des Vereins für Segelflug

Eine andere Startform, ist der Start im Flugzeugschlepp. Dort wird das Segelflugzeug durch ein Motorflugzeug durch die Luft gezogen. „Wir praktizieren öfter den Windenstart denn unser Ziel ist, es wirtschaftlichen zu fliegen“, sagte Thomas Wiehle. Einmal eingerollt wird die Seilwinde sofort wieder ausgelegt und das nächste Flugzeug steigt auf. Bei 32 Grad kann auch so ein Rundflug ganz schön anstrengend werden.

Mit kühlen Getränken suchten sich die meisten Gäste dabei ein schattiges Plätzchen, bevor es weiterging. Neben den Rundflügen, war für die Besucher auch reichlich an Information rund ums Fliegen aufzuschnappen. Am Infostand, zeigten die Vorsitzenden Ansgar Heitkamp und Thomas Wiehle ihre Begeisterung für das Segelfliegen und stellten die Flugzeuge des Vereins vor. Ob jung oder alt, jeder durfte mal in einem der Maschinen Platz nehmen und sich wie ein echter Pilot fühlen. tin

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