Umbau schon Ende des Jahres. Geologe untersucht den Untergrund.

Gartenstadt. Mit Schaufel, einer ein Meter langen Bohrnadel und einem großen Hammer sind Norbert Mosters vom Grünflächenamt, Wolfgang Vietz vom Umweltamt und Gutachter Klaus Middeldorf am Insterburger Platz in Gartenstadt angetreten, um mit mehreren Bohrungen den Untergrund festzustellen. Ende des Jahres soll mit dem Umbau begonnen werden.

Der Auftrag zur Feinplanung ist vor wenigen Tagen an die Düsseldorfer Landschaftsplaner "Team Scape" herausgegangen. Die hatten im vergangenen Jahr einen Wettbewerb unter drei Planungsbüros gewonnen. Vorausgegangen war ein Workshop über die Erneuerung der Plätze an der Traarer Straße.

Wie Ratsherr Helmut Horn an dem von der Bildhauerin Anneliese Langenbach geschaffenen Bronze-Bären erläutert, wurde der Insterburger Platz dem an der Breslauer Straße zeitlich vorgezogen, weil die Pflasterung aus dem Jahr 1958 gefährlich alt ist und an vielen Stellen auch von den Baumwurzeln hochgedrückt wird. Der Untergrund wird untersucht, weil in den 50-er Jahren oft preiswertes Material wie Schlacke eingebaut wurde, das teilweise absackt und einen flachen Platz nicht trägt. Helmut Horn: "Einsatz für eine neue Platzgestaltung habe ich schon vor zehn Jahren versprochen, dann ist das Thema 2003 in einem Stadtteilkonzept konkretisiert worden. Ich bin heilfroh, dass der Stadtrat das notwendige Geld von 220000 Euro bei den jüngsten Haushaltsberatungen genehmigt hat."

Der Insterburger Platz und der Kirchplatz vor "Pius X." werden durch einen einheitlichen Belag optisch verbunden. Der Kirchplatz wird im zweiten Bauabschnitt zur Platanenstraße hin abgesenkt, der Insterburger Platz wird von einer 50 Zentimeter breiten Plattenspur gerahmt und erhält eine neue Rasenfläche. Für Horn ist es wichtig, dass der Platz von der Traarer Straße her einzusehen ist. Zur Zeit versperren Bäume und Sträucher den Blick. Der zentrale Grünzug soll im Bereich des Platzes zur "Grünen Mitte" werden. Neben dem Insterburger Platz muss nach Helmut Horns Meinung auch die Gestaltung des "Honschaft-Rath-Platzes" in Elfrath angegangen werden. Er gehört der Wohnstätte. Mit ihr müssen die Bedingungen noch ausgehandelt werden.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer