Das Problem im Blumenviertel scheint gelöst.

Bockum. Die Anlieger der Flieder- und Tulpenstraße haben mit dem Schulverwaltungsamt ein Gespräch zu den gering besetzten Großbussen zur Franz-Stollwerck-Schule geführt (die WZ berichtete). Das hat Marion Peters vom Schulverwaltungsamt den Mitgliedern der Bezirksvertretung Ost berichtet. Mehrere Dinge werden nun umgesetzt. Ein Teil der Fahrten (überwiegend zum Sport) werden nun über die Haltestelle Sollbrüggenstraße abgewickelt.

"Dieser Haltepunkt bietet sich an dieser Stelle an, da die Schüler bei Sportstättenfahrten in Begleitung des Lehrpersonals gefahrlos und ohne eine Straße zu überqueren das Schulgelände erreichen können", heißt es in der schriftlichen Vorlage. Die Fachbereiche Ordnung und Tiefbau haben bereits zugestimmt. Aufgrund der neuen Haltestelle und weniger Fahrten an zwei Nachmittagen werde der Busverkehr auf der Flieder- und Tulpenstraße um 30 Prozent abnehmen, meint Peters.

Der Einsatz von Kleinbussen, so wie von den Anwohnern gewünscht, werde außer Mehrkosten von 3000 Euro im Monat keine Vorteile für das Viertel bringen. "Die erwähnten Gefahr-, Lärm und Umweltbelastungen werden bei Kleinbussen durch die notwendigen Mehrfahrten noch verschärft", meint die Verwaltung. Das bezweifelte Wilhelm Kolder vom Bürgerverein Bockum, der in der Nähe wohnt. "Die Busse sind nie mit mehr als fünf Kindern besetzt. Es würde keine Mehrfahrten geben."

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