Der Nothaushalt war Thema beim Neujahrsempfang.

Krefeld. Der Vorsitzender des Bürgervereins Traar, Marc Blondin, hat die Mitglieder beim Neujahrsempfang aufs Sparen eingeschworen. In seiner Rede wies er unter anderem darauf hin, dass die Bezirksverwaltungsstelle wahrscheinlich 2015 erneut auf dem Prüfstand steht, was dem Nothaushalt geschuldet sei.

Auch mit dem Neubau der Brücke über die Niepkuhlen sei im Jahr 2014 nicht zu rechnen. Die Stadt stehe aber in der Pflicht, die Brücke neu zu bauen. Durch den Aufschub gewinne sie lediglich Zeit und finanziellen Spielraum, erklärte Blondin.

Anonymer Spender will Sanierung der Egelsbergmühle finanzieren

Das Hauptthema in diesem Jahr werde allerdings die Egelsbergmühle sein, betonte der Vorsitzende. Nach kleinen Sanierungen am Fundament sei klar, dass wesentlich größere folgen müssen. „Wir rechnen mit einer Investitionssumme von 50 000 bis 70 000 Euro“, sagte er. Ein großzüger Spender, der anonym bleiben möchte, sei bereits gefunden. Er will einen Großteil der Summe aufbringen. „Unabdingbare Voraussetzung ist allerdings, dass der Bürgerverein in den Pachtvertrag mit der Stadt eintritt“, sagte Blondin. „Wir sind bereit, diese Voraussetzung zu erfüllen.“

Erfreulich sei im vergangenen Jahr die Realisierung des Sanitär- und Umkleidetraktes auf der Bezirkssportanlage Buscher Holzweg gewesen. Dieser wurde nach jahrelangem Bemühen der Traarer Sportvereine TV und FC sowie der Politik fertiggestellt. „Ich bin froh, dass diese Maßnahme noch umgesetzt werden konnte, bevor die Haushaltssperre in Kraft trat“, sagte Blondin. „Wie auch immer die neuen Krefelder Parlamente nach den Wahlen am 25. Mai aussehen werden, sie müssen sich dem Diktat eines städtischen Nothaushaltes unterwerfen“, prognostizierte der Vorsitzende.

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