Die Schaltung an der Marcelli-Kreuzung wird testweise geändert. Nur eine Richtung hat Grün.

Die Schaltung an der Marcelli-Kreuzung wird testweise geändert. Nur eine Richtung hat Grün.
Die Marcelli-Kreuzung war jetzt auch Thema im Bauausschuss. Die Verwaltung schlägt eine neue Ampelschaltung vor.

Die Marcelli-Kreuzung war jetzt auch Thema im Bauausschuss. Die Verwaltung schlägt eine neue Ampelschaltung vor.

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Die Marcelli-Kreuzung war jetzt auch Thema im Bauausschuss. Die Verwaltung schlägt eine neue Ampelschaltung vor.

Krefeld. Jetzt ist das Thema Marcelli-Kreuzung auch im Bauausschuss angekommen. Dem hat Hartmut Könner am Dienstagabend vorgeschlagen, testweise die Ampelschaltung zu ändern, um den Stau durch die Linksabbieger gar nicht erst entstehen zu lassen. Der Leiter des Fachbereichs Tiefbau ist bereits im Gespräch mit der Signalfirma. Die Idee: Wenn jeweils nur eine Fahrtrichtung Grün hat, können die Linksabbieger sofort fahren, es entsteht kein Rückstau.

Wie berichtet entsteht an der Kreuzung Moerser Straße/Heyenbaumstraße besonders zu Berufsverkehrszeiten ein langer Rückstau, wenn Autofahrer nach links abbiegen wollen. Mancher Ungeduldige versucht dann, über den Geh-/Radweg an den wartenden Autos vorbeizufahren. Die Bezirksksvertretung (BZV) Ost diskutiert schon lange über das Problem.

Könner erinnerte daran, dass man die Kreuzung seinerzeit auf Beschluss der Bezirksvertretung umgestaltet habe, um das Überqueren für die Schulkinder sicherer zu machen. Damals sei aber das Verkehrsaufkommen generell und speziell die Zahl der Linksabbieger noch nicht so hoch gewesen. Versuche, das Ausweichen über den Radweg mit Pollern zu unterbinden, seien daran gescheitert, dass Autofahrer sie einfach umgefahren oder sogar gestohlen haben. „Das hatten wir so auch noch nicht erlebt“, sagt Könner.

Ein Umbau der Kreuzung sei aus zwei Gründen nicht ohne weiteres umsetzbar, so der Tiefbau-Experte. Erstens verwies er auf die Haushaltssituation. Zweitens schließe gleich hinter dem Radweg ein Landschaftsschutzgebiet an, wo man nicht ohne weiteres bauen dürfe. Deshalb schlug er vor, die Ampellösung zu testen, weil die schnell umsetzbar und nicht so teuer sei. Könner sprach von vier bis sechs Wochen und höchstens 10 000 Euro, die man aus Bordmitteln bestreiten könne.

Bezirksvorsteher Wolfgang Merkel, der eigens zur Sitzung gekommen war, zeigte sich nicht so begeistert. Seiner BZV schwebt ein Umbau der Kreuzung vor. Dazu, so die Idee, könne man die Behelfsstraße nutzen, die die SWK derzeit wegen einer Baustelle dort planen. Merkel: „Wir würden die gerne nach Ende der Bauzeit als Rad- und Fußweg nutzen. Aber die Verwaltung gibt uns nicht die dafür notwendigen Informationen.“ Wenn man dies prüfen wolle, müsse es schnell geschehen, da die Baustelle voranschreitet. Könner verwies darauf, dass die SWK der Stadt noch keine konkrete Planung vorgelegt haben, er deshalb zu den Fragen noch nichts sagen könne.

Die Mitglieder des Bauausschusses stimmten dem Vorschlag zu, die Programmierung der Ampeln testweise zu ändern. Gleichzeitig ist die Verwaltung aufgefordert, sich mit den SWK über die Baustelle abzustimmen sowie die Bezirksvertretung in die Beratungen darüber einzubinden.

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