Rund 5400 Euro kamen zusammen. Mit dem Geld soll der Schulbesuch ermöglicht werden.

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24 Sternsinger waren in Linn unterwegs.

24 Sternsinger waren in Linn unterwegs.

Sonja Borghoff-Uhlenbroich

24 Sternsinger waren in Linn unterwegs.

Krefeld. "Hier kommen die Könige mit ihrem Stern" - dieser Liedvers wird den Linner Sternsinger-Kindern und ihren Betreuern sicher noch einige Tage durch den Kopf gehen. Am vergangenen Wochenende haben die 24 Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis 14 Jahren an unzähligen Türen in Linn geklingelt, die Geburt Jesu verkündet, den Segenswunsch angeschrieben und Spenden gesammelt.

Rund 5400 Euro erhielten die Sternsinger an Spendengeldern. Damit soll den Kindern in Bangladesch der Schulbesuch ermöglicht werden. Die Spendensumme geht an die gemeinnützige Hilfsorganisation "Netz", zu der die katholische Kirchengemeinde Linn seit Jahren persönliche Kontakte unterhält. Zur Vorbereitung auf die Sternsinger-Aktion in diesem Jahr kam noch im Dezember eine Mitarbeiterin der Organisation ins Linner Pfarrheim, um mit den Kindern über die Lebenssituation in Bangladesch zu sprechen.

Nach dem Aussendungs-Gottesdienst in St. Margareta zogen die Könige zwei Tage lang mit ihren bunten Gewändern und selbst gebastelten Kronen in sieben Gruppen durch den Stadtteil. Rund sechs Stunden waren die Kinder mit ihren Betreuern jeweils in der Kälte unterwegs, um möglichst viele Straßen abzulaufen. Proviantwagen versorgten sie immer wieder mit heißen Getränken, Butterbroten und Keksen.

Abends trafen die Kinder müde und voll mit besonderen Erlebnissen wieder im Pfarrheim ein. "Ein Mann hat uns Kuchen geschenkt", erzählte eines der Kinder. Die Organisatorinnen Tanja Hormanns und Linda Deiß warteten mit einem warmen Abendessen.

Alle waren dankbar, dass die Sternsinger-Aktion, die in der Vergangenheit jahrelang von Barbara Loyen geleitet worden war, jetzt von Nachwuchskräften fortgesetzt wird. Barbara Loyen kann die Aktion aus beruflichen Gründen nicht mehr vorbereiten.

Nun wird gespannt gewartet, wie weit sich die Spendensumme durch weitere Einzelspenden sowie den Beitrag der fleißgen Sternsinger von St. Andreas in Gellep-Stratum in den nächsten Tagen noch erhöht.

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