Uerdinger stehen den Münchnern im Feiern nicht nach.

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Beim Oktoberfest wurde zünftig gefeiert.

Beim Oktoberfest wurde zünftig gefeiert.

Dirk Jochmann

Beim Oktoberfest wurde zünftig gefeiert.

Krefeld. Der Weißwurst-Äquator hat sich verschoben. Das Münchner Oktoberfest ist am Samstagabend an den Rhein verlegt worden. Der Bürgerschützen-Verein Uerdingen feierte in dem Festzelt auf dem Röttgen. "Wir haben das Oktoberfest aus Bayern hierher geholt", sagt Paul Reuter, erster Vorsitzender des Schützenvereins. "Unsere Region soll eine Hochburg für das Wiesn-Spektakel sein."

An diesem Abend gibt es alles in Blau-Weiß: Die Tischdecken auf den Biertischen und Fahnen an der Decke verleihen den Gästen ein Gefühl von den Wies’n in München. Aber nicht nur die Dekoration im Zelt, sondern auch die Lederhosen und Dirndl der Besucher stimmen die Gäste ein - und die Musik: "Wo sind die Hände? Zicke Zacke, Zicke Zacke, hoi, hoi, hoi", tönt die Stimme des Sängers der Band Chari Vari aus den riesigen Boxen.

Paulaner Bier wird von den Damen hinter der Theke frisch gezapft. Dem Satz des Münchener Oktoberfests "O’ zapft is" wird in Krefeld an diesem Abend alle Ehre gemacht. Die Frauen kommen auch nicht zu kurz, für sie steht eine Sektbar bereit.

"Es ist verdammt viel Arbeit, so ein Fest aufzuziehen, und es ist immer wieder eine Herausforderung", sagt Monika Stephan, Geschäftsführerin des Vereins. Als Anerkennung bekommt sie zu später Stunde einen großen Blumenstrauß überreicht. "Großer Dank gebührt auch der Tanzgarde Krefeld GKG. Auf der Straßenmodenschau haben sich die Mädels in Dirndl geworfen und Werbung für uns gemacht", erzählt der erste Vorsitzende.

Seit Anfang des Jahres war ein Team aus fünf Personen mit der Organisation des Oktoberfestes betraut. Bereits zum vierten Mal fand es nun in Uerdingen statt. Mit soviel Zuspruch, dass daraus in Uerdingen eine Tradition werden könnte.

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